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Schloss Ebreichsdorf

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Dorf
Ortstyp: Dorf
Adresse: Österreich, Baden
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von wikipedia.org | Referenz Karl Gruber | © CC 3.0
Von wikipedia.org | Referenz Wikipedia.org | © CC 3.0

Erstmals 1294 wurde in einer Heiligenkreuzer Urkunde ein Otachar von Ebreichsdorf genannt. In Kaltengange, einem heute nicht mehr existierenden Ort, bestand eine Burg von größerer wehrpolitischer Bedeutung. Ebreichsdorf zählte gemeinsam mit den benachbarten Burgen Ebenfurth und Pottendorf zu jener Kette von Wehrbauten, die das Wiener Becken vor Einfälle aus dem Osten schützen sollte. 1328 waren Ulrich II. von Pergau und sein Bruder Berthold die Besitzer der Herrschaft. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörte Ebreichsdorf der ritterlichen Wiener Ratsbürgerfamilie von Tirna. Rudolf von Tirna gilt als Stifter der Schlosskapelle. Auf Grund hoher Schulden musste er 1393 die Burg dem Wiener Schottenstift übergeben. Danach folgten die Wallseer. 1450 ging die Herrschaft durch Kauf an den Wiener Kaufmann Simon Pötel über. Er bewohnte das Schloss seit 1462 ständig. Noch 1474 konnte die Burg gegen die vordringenden Ungarn erfolgreich verteidigt werden, fiel aber bald danach in die Hände von Matthias Corvinus und war bis zum Pressburger Frieden von 1491 mit einer ungarischen Besatzung belegt. 1529 gelang es türkischen Streifscharen die Besatzung zu überrumpeln und die Burg teilweise zu zerstören. In der ersten Hälfte des 16. Jh. stellten die Meneses und dann die Zelkinger die Burgherren. Carl Ludwig von Zelking, der Schloss Sierndorf bewohnte, verkaufte die Herrschaft 1568 an Hieronymus Freiherrn von Beck. Dieser ließ den alten Wehrbau in ein Renaissanceschloss (mit drei Türmen) umbauen und vergrößern, was wegen des sumpfigen Bodens nicht einfach war. Er veranlasste auch die Pflasterung der Wassergräben. Freiherr von Beck besaß in Ebreichsdorf eine erlesene Bibliothek. Ein im Schlosspark eingerichtetes Lapidarium zählte zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen seiner Zeit.

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