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Krieg
Ortstyp: Krieg
Adresse: 8620, Nieuwpoort
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von Westtoer T Poi Set | © All rights reserved
Von Westtoer T Poi Set | © All rights reserved

Die Auslassschleusen machen es möglich, dass die niedrigen Polder sich des überflüssigen Wassers entledigen können, während die Schleusen das Wasserniveau der Kanäle zugunsten der Schifffahrt regeln. Die Türen der Auslassschleusen sind bei Flut geschlossen, bei Ebbe werden sie geöffnet um das überflüssige Wasser zum Meer zu lotsen. Die eigentlichen Schleusen werden benutzt für das Schleusen von Schiffen.
Über den “Ganzepoot” steht die Hafenrinne in Verbindung mit nicht weniger als sechs verschiedenen Verkehr- und/oder Drainagerichtungen. Von Nord nach Süd haben wir nacheinander:
die Nieuw Bedelf Kammerschleuse: einen kleinen Entwässerungskanal der Polder
die Gravenschleuse: der Kanal Nieuwpoort-Plassendale bildet eine Erschließung in Richtung Ostküste
den Springkammerschleuse: die kleine Bucht von Nieuwendamme ist ein ehemaliger mäandrierender Lauf der IJzer und sorgt für die Entwässerung des Nieuwlandpolders
die Yperschleuse: die jetzige IJzer
die Veurne-Ambacht-Kammerschleuse: der Kanal steht in Verbindung mit dem Noordkanal und dem Sluikkanal, regelt die Dränage der Polder von Ramskapelle und bildete ein wichtiges Bindeglied bei der Überflutung im Jahre 1914, die am Ersten Weltkrieg eine entscheidende Wendung gab (siehe weiter).
die Veurneschleuse: der Kanal Nieuwpoort-Dünkirchen erschließt die Westküste und macht eine Verbindung mit den nordfranzösischen Hafenstädten.
In der Vergangenheit hat das Schleusensystem von Nieuwpoort, durch Überflutung, wiederholt dafür gesorgt, die Stadt vor der Überrumpelung und Besatzung durch fremde Armeen zu schützen. Französische und deutsche Angreifer haben es am eigenen Leibe und zu ihrer Schande erfahren müssen.
Die Überflutung im Jahre 1914: am 4. August 1914 ist die Hölle los und rollt die Walze des deutschen Kaisers Willem II in unser Land ein. König Albert I richtet einen tragischen Appell an das Volk, um das letzte übrigbleibende Grundstück, abgegrenzt durch IJzer und Yperlee, und mit dem Meer im Rücken,  bis zum Äußersten zu verteidigen. Diese Verteidigungslinie stand dank einem Verbündeten, der durch die IJzer im eigenen Bett mitgetragen wird und woran Nieuwpoort während der vielen Belagerungen schon oft in der Vergangenheit appellieren konnte: das Wasser. Der Aufsichtführende der Nordgewässer, Karel Cogge, aus Veurne, kannte das hydraulische Netz von kleinen Kanälen, Bächen und Entwässerungskanälen, die über die Nieuwpoorter Schleusen ihr Wasser mit der IJzer austauschten; und der Schiffer Hendrik Geeraert aus Nieuwpoort, wusste wie und wo mit dem Material umzugehen. Das Wasser steigt, schleicht über die Ufer und überflutet die Ebenen: der Feind muss sich zurückziehen. Die Front wird hier bis zur siegenden Endoffensive im Jahre 1918 stabilisiert bleiben.

Weitere Informationen:
-Handicap zugänglich

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