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Collégiale Sainte-Begge, son trésor et son musée

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Adresse: 5300, Andenne, Place du Chapitre
Anzahl der Texte: 3
4 stars
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Die Stiftskirche und die römischen Kirchen

La Collégiale Sainte-Begge (Andenne)

Die heilige Begga, Ururgrossmutter Karls des Großen, gründete, nachdem sie Witwe geworden war, im Jahr 692 in Andenne eine merowingische Abtei, zu der neben zwei verschiedenen Stadtvierteln auch sieben Kirchen gehörten. Im 11. Jahrhundert wurde das Kloster in ein weltliches Stift verwandelt. Die weltliche Leitung verlangte, dass die Anwerbung allein unter den Adligen zu erfolgen hatte.

So wurde das schlichte Kloster zu einem Adelsstift, das weitgehend unter Vorherrschaft des weiblichen Geschlechts stand.

Im Jahre 1762 waren die sieben Kirchen in einem sehr schlechten Zustand. Mit Erlaubnis der Kaiserin Maria-Theresia von Österreich ersetzte die Stiftskirche die sieben Kirchen durch ein einziges Heiligtum. Mit dem Entwurf für eine neue neoklassische Stiftskirche wurde L-B Dewez, der Hofarchitekt des Statthalters Karl von Lothringen beauftragt. In der Stiftskirche befindet sich das Grab der Heiligen aus dem 12. Jahrhundert, ein Chorpult (Dinanderien aus dem Jahr 1510), das Chorgestühl aus dem 17. Jahrhundert, Beichtstühle und Kanzel aus dem 18. Jahrhundert, Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert, unter anderen das „Massacre des Innocents“ (1615) von Finsonius von Brügge. In den 12 Nebengebäuden sind der Tresorraum und das Museum untergebracht, in denen Textilien, Skulpturen, Manuskripte, Drucke, Grabmäler und Goldschmiedekunst des 16. – 20. Jahrhunderts ausgestellt sind. Dazu gehören auch der Renaissance-Heiligenschrein der heiligen Begga sowie eine Porzellansammlung mit sakralen Motiven aus Andenne.

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Die Stiftskirche Sainte-Begge wurde zwischen 1770 und 1775 vom Architekten L.-B. Dewez erbaut. Das Bauwerk besteht aus drei Schiffen mit fünf Jochen, einem hohen, vorspringenden  Querschiff und einem Chor mit drei Jochen und polygonaler Apsis. Es trägt ein Tonnengewölbe auf Gurtbögen mit Luken und über der Apsis wurde ein Turm errichtet. Die Fassade umfasst zwei Geschosse. Das erste ist geprägt von den ionischen, ein Gesims tragenden Pilastern und wird verziert von zwei Nischen mit Rundgiebel, links und rechts von einem Rundbogenportal mit Fries, das ein Chronogramm der Jahreszahl 1773 aufweist. Das zweite Geschoss ist durch Pilaster mit korinthischen Kapitellen rhythmisch gestaltet und von einem Rundbogenfenster durchbrochen, das von zwei Nischen mit Halbkuppelgewölbe flankiert wird. Ein Gesims und ein Dreiecksgiebel überhöhen das Ensemble. Das Schiff wird durch Rundbogenarkaden rhythmisch gestaltet, deren Pilaster mit Kompositkapitellen verziert sind. Über den Arkaden befinden sich ein Gesims und ein Obergaden.   
Das Mittelschiff wird von zwei gewölbten Seitenschiffen flankiert, deren Schlusssteine mit Blattwerk verziert sind. Durch gedrückte Fenster fällt Licht in das Mittelschiff, das Querschiff und den Chor. Die Arme des Querschiffs schließen mit einer dreiteiligen Apsis ab. Die Vierung wird von einer falschen Kuppel überwölbt. Der dreijochige Chor findet seinen Abschluss in einer von zwei Apsiden flankierten polygonalen Chorapsis, an die Sakristeien und ein Kapitelsaal angeschlossen sind. Über dem Chor befindet sich ein hoher, viergeschossiger Turm, der mit einer glockenförmig geschweiften Haube bedacht ist. Zu beachten sind die Innenausstattung im Louis-seize-Stil, das Renaissance-Chorgestühl (17. Jahrhundert) ebenso wie der Kirchenschatz mit dem Reliquienschrein der heiligen Begga, der Gründerin der Abtei von Andenne, die auch Schutzpatronin der Stadt ist.
Unter Denkmalschutz (22. Februar 1938)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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Die Stiftskirche der Heiligen Begge ist ein imposantes Gebäude in neoklassischem Stil aus Kalkstein der Maas und befindet sich in der Mitte eines schönen, ruhigen Platzes abseits der Hektik der Stadt. Man bewundert die große Fassade mit einem entsprechenden Vorplatz und die schönen Patrizierhäuser drum herum, von denen einige Stiftsdamen gehörten, die hier vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution gelebt haben.
Die Heilige Begge (die Ardennenbewohner sagen Sainte Bèche) ist die Gründerin des ersten Klosters (692) und folglich auch der Stadt. Sie war die Urgroßmutter von Pepin dem Kurzen und die Schwester der Heiligen Gertrude von Nivelles.
Im Inneren sind Zeichen der Verehrung der heiligen Patrona immer noch gut sichtbar. Auf dem linken Seitenaltar bewundert man eine Statue der Heiligen neben ihrem Grab. Man betrachtet sie als Beschützerin der Kinder, und es ist deshalb nicht verwunderlich, hier und da auf dem Grab abgestellte kleine Kinderschuhe zu finden, um Schutz und Gnade zu erreichen.
Die Kirche wurde auf Anweisung von Laurent-Benoît Dewez erbaut, dem offiziellen Architekten des Österreichischen Gouverneurs Karl von Lothringen. Das Ensemble ist sachlich und sehr hell, insbesondere der frisch geweißelte Chor. Die grauen Haupt- und Seitenschiffe warten auf einen neuen Anstrich.
Im Hintergrund der Kirche fällt ein Gemälde auf: Das Massaker der Unschuldigen von Fisonius (1615). Ebenfalls beachtenswert sind die Predigtkanzel, ein Chorpult (1518) sowie 6 Gemälde aus dem 19. Jh., die Szenen aus dem Leben der Heiligen darstellen.
In den Anbauten der Stiftskirche befinden sich der Schatz und ein Museum, in dem der Heiligenschrein von Begge, Verzierungen, Skulpturen, Manuskripte, Muster der Goldschmiedekunst und religiöses Porzellan von Andenne zu besichtigen sind. Alle Viertelstunden erklingt ein melodisches Glockenspiel.
Die Stiftskirche ist denkmalgeschützt als außerordentliches Kulturgut der Wallonie.

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