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Die Festung von Hauterecenne

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Die Stätte von Furfooz wird durch einen Bergkamm oberhalb der gegenüber fließenden Lesse gekennzeichnet, einer strategischen Stelle, die für die Errichtung einer Festung ideal war. Der Ort ist wahrscheinlich schon seit der Prähistorie bis zum 13. Jahrhundert bewohnt gewesen. Es war zum einen die römische Epoche, die durch ihre großen und beeindruckenden Hinterlassenschaften (Schutzmauern, Bäder, Nekropole, …) für Aufmerksamkeit sorgte. Zum anderen aber auch die Zeit zwischen der Antike und dem Mittelalter, in der Furfooz eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielte. In dieser Periode wurde die Stätte an der Nordwestflanke von einer Umwallungsmauer geschützt, die von Türmen flankiert war, und von zwei weiteren Wehrmauern mit Verschanzungen, sowie an seiner Südostseite von einem Spitzfelsen. An der Stätte standen auch ein Bergfried römischen Ursprungs sowie verlassene Thermen, die als Nekropole mit der Niederlassung einer germanischen Gemeinschaft zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert neu genutzt wurden. Die entdeckten Überreste machen es uns möglich die wichtige Rolle dieser Festung im späten römischen Reich nachzuvollziehen. Sie diente dazu eine römisierte Garnsion zu beherbergen, welche die Aufgabe hatte das Hinterland der Grenzen zu verteidigen, eine der Schlüsselmissionen der Politik dieser Epoche. In Folge dieser Episode gab es eine markante Zäsur, in der die Besatzer, wahrscheinlich Germanen, nicht mehr die römischen Gewohnheiten anerkannten. Es kamen von Rom bezahlte Truppen und besetzten die Festung. Dieser ausgewählte Zeitraum stellt die Nutzung dieser außergewöhnlichen Stätte dar und legt zugleich Zeugnis ab von der langen Zeit der Besatzung durch verschiedenste Bevölkerungen und deren unterschiedliche Kulturen.
Unter Denkmalschutz (18. Juli 1980)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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