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Le beffroi de Thuin

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 1
4 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Der Glockenturm von Thuin wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Ersatz für einen älteren Belfried errichtet, der einige Jahrzehnte zuvor verfallen war. Es handelt sich dabei um die einzigen Überreste der Stiftskirche Saint-Lambert und Saint-Théodard, die im Jahr 1811 zerstört wurde. Durchaus mit der Kapitelfunktion ausgestattet, war der Turm der Stiftskirche aber auch gleichzeitig Gemeindeturm, also ein echter Belfried, sogar der einzige, der in der Wallonie von Anfang an beide Funktionen ausübte. Der doppelte Auftrag bleibt auf der Südfassade des Baus sichtbar: die Wappen der Bürgermeister der Bauphase schmücken die Fassade oberhalb der Nischen für die Schutzheiligen der Kirche.
Mächtig mit einer Höhe von 60 Metern dominiert der Belfried die obere Stadt. Gebaut wurde er aus Sandbruchstein, regelmäßig durch Bandleisten aus Kalkstein unterbrochen. Der oberste Teil besteht aus großen Schalllöchern unterhalb des Zifferblatts der Uhr. Gekrönt wird er von einer Spitze in Glockenbecherform, die von vier mehreckigen Spitztürmchen umrahmt wird. Im Jahr 1662 von einem Sturm abgedeckt, wird der Belfried sofort wieder in Stand gesetzt. Dagegen werden umfangreiche Reparaturarbeiten erst gegen Mitte des 18. Jahrhunderts durchgeführt. Seiner doppelten Funktion verdankt wohl der Belfried die Tatsache, dass er nicht mit dem Rest des kirchlichen Baus abgerissen wurde, dessen Spuren der Dachkonstruktion heute noch auf der Ostfassade des Belfrieds zu sehen bleiben. Eine Galerie wurde an das Bauwerk angefügt, das nun zu einem isolierten Turm geworden war. Anfang der 2000er Jahre konnte der Belfried vollständig restauriert werden.
Unter Denkmalschutz (24. Mai 1949)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen
In die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen (1999)
 

Linked themes: Kulturelles Erbe, Weltkulturerbe, Architektur

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