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Das Sacré-Cœur-Monument von Virton (Monument zum Heiligsten Herz)

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Historisches Ereignis
Ortstyp: Historisches Ereignis
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3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Als am 22. August 1914 die deutschen Bomben auf den französischen Krankenhauswagen fielen, der sich am Collège St-Joseph befand, legte der Dekan Cawet, der später Erzbischof von Namur werden sollte, das Gelübde ab, ein Monument zu errichten, das dem Heiligsten Herz Jesu Christi gewidmet sein sollte. Die Stadt Virton blieb von Massakern verschont: Insgesamt fanden nur 4 Einwohner von Virton bei Etalle den Tod durch Erschießen.
Die 1929 enthüllte Statue stellt Christus, den Beschützer, dar, den Kopf zur Menge hin geneigt, die Hände als Zeichen des Schutzes ausgestreckt. Zwei Basrelief aus Bronze bilden jeweils ein Triptychon. Links sieht man die Stadt Ethe in Flammen, die beiden Leichen eines Mannes und eines Kindes und vier deutsche Soldaten, die hämisch lachen. In der Mitte eilen die entsetzten Einwohner von Virton zum Monument. Rechts legt der Dekan Cawet sein Gelübde ab. Das zweite Triptychon bildet die Umsetzung des Gelübdes ab. Links sieht man das damals gebildete Komitee, welches das Monument dem Heiligsten Herz widmet. In der Mitte verharrt die gottesfürchtige Menge im Gebet, rechts sieht man Blumen: ein Symbol für Frieden und Freiheit mit der Kirche von Virton, der Avenue Bouvier, dem Pflug, der Herde und die Silhouette der Basilika von Avioth.
Die Marmorstatue wurde in Carrara von dem Künstler Oméro Ambrosini erschaffen. Das Modell stammt von der Firma Rombaux in Ecaussines. Die Pläne bzw. der Entwurf wurden von Léon Servais, einem Virtoner Architekten, angefertigt. Die Basreliefs wurden durch das Maison Rombaux zusammengesetzt; die Modelle hierfür wurden von Jules Vits, einem Bildhauer aus Melle, hergestellt. Die Gebrüder Minne, beide Metallgießer aus Gand, gossen sie dann in Bronze.

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