Diese Seite benutzt Cookies, um Ihre Erfahrungen und die Qualität unserer Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Information Ausblenden

Eperon d'Or

Brauchen Sie ein Hotel?

Gesponserte Links

Routen in der Nähe

Sehenswürdigkeiten

Contentempfehlungen

Hotels in der Nähe

Restaurants in der Nähe

Gesponserte Links

🔎
Museum
Ortstyp: Museum
Adresse: België, 8870, Izegem, Prins Albertlaan, 12
Anzahl der Texte: 1
4 stars
Von Westtoer POIs | © All rights reserved
Von Westtoer POIs | © All rights reserved

1930 ließen die Gebrüder Vandommele dieses außergewöhnliche Art déco-Gebäude für ihre Schuhfabrik Eperon d’Or errichten. Ab Frühjahr 2016 beherbergt das komplett renovierte Gebäude das brandneue Schuh- und Bürstenmuseum der Stadt. In der neu errichteten obersten Etage haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Umgebung, außerdem finden Sie dort touristische Informationen über die Stadt und die Region.

Ein Mann, Edward Dierick, hat bei der Entwicklung der Izegemer Schuhindustrie eine besonders große Rolle gespielt. 1830 erhielt er ein Patent für einen wasserdichten Schuh, außerdem war er ein so exzellenter Fachmann, dass er schnell zum bevorzugten Lieferanten der Schönen und Reichen wurde. Emiel Vandommele, ein Lehrling von Dierick, gründete 1863 seine eigene Firma und beschloss, sich auf die Herstellung von Luxusschuhen zu spezialisieren. 1909 wurde die Firma Vandommele an diesen Ort verlegt, um 1930 ließ sie dann die Art déco-Fabrik bauen.

Die Schuhe wurden noch größtenteils von Hand gefertigt: Sie waren teuer, hervorragend verarbeitet und auch im Ausland sehr gefragt. Eperon d’Or war Lieferant des belgischen und luxemburgischen Hofes, was man an den Schildern auf dem Fries der Fassade gut erkennen kann. 

Die Fabrik stellte 1967 den Betrieb ein: Sie konnte mit den italienischen Schuhfabriken, die sehr niedrige Löhne zahlten, nicht mehr konkurrieren. Seit 1999 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Ab Frühjahr 2016 können Sie dort das Schuh- und Bürstenmuseum der Stadt besuchen und auf eine originelle und faszinierende Weise die Geschichte dieser beiden Industriezweige kennen lernen. Sie sollten sich dann auch unbedingt die Entwicklung der Schuhmode seit Anfang des 19. Jahrhunderts, die anhand von originalen Izegemer Schuhen dargestellt wird, ansehen. Den Höhepunkt bilden die luxuriösen Damenschuhe aus der Blütezeit der Firma zwischen 1920 und 1930.

Linked themes: Industrie, Kulturelles Erbe

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Kommentare

Kommentar zufügen