Diese Seite benutzt Cookies, um Ihre Erfahrungen und die Qualität unserer Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Information Ausblenden

Doppelkastell Kirchlibuck-Sidelen

Brauchen Sie ein Hotel?

Gesponserte Links

Routen in der Nähe

Sehenswürdigkeiten

Contentempfehlungen

Hotels in der Nähe

Restaurants in der Nähe

Gesponserte Links

🔎
Geschichte
Ortstyp: Geschichte
Adresse: Schweiz, Zurzach
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von wikipedia.org | Referenz Buchstapler | © CC 3.0
Von wikipedia.org | Referenz Wikipedia.org | © CC 3.0

Das Doppelkastell Kirchlibuck-Sidelen, auch Doppelkastell Sidelen-Kirchlibuck oder Doppelkastell Zurzach-Rheinheim, war ein spätrömisches Kastell in Bad Zurzach in der Schweiz und wurde gebildet aus zwei bautechnisch verbundenen spätrömischen Kastellen, dem Kastell Sidelen und dem Kastell Kirchlibuck. Eine zeitgleiche Verbindung bestand über die Römische Rheinbrücke Zurzach-Rheinheim etwa an der Stelle der heutigen Rheinbrücke Zurzach–Rheinheim, mit dem gegenüberliegenden Brückenkopf, dem Kastell Rheinheim in Rheinheim. Die Brückenverbindung war ein wichtiger Teil der Römerstrasse Neckar-Alb-Aare.
Auf deutscher Seite entstand bereits um 15 v. Chr. das Römerlager Dangstetten, es wird angenommen, dass bereits in dieser Zeit auch eine erste Rheinbrücke entstand. Nachdem das erste Römische Militärlager Zurzach aus Holzbauten um 50 n. Chr. ausgedient hatte, erstellten die Römer zum Schutz der hier entstandenen hölzernen Rheinbrücke jeweils ein Kastell. Das im Gebiet Sidelen , einer Schotterterrasse über dem Rhein gelegene Kastell war eine grossräumige Anlage aus starkem Mauerwerk, durch die der Brückenkopf optimal überwacht werden konnte. Diese »zangenartige« Anlage war durch die Jahrhunderte niemals vollständig verdeckt gewesen, was ihre massive Bauweise mit Rundtürmen aufzeigt. In Rheinheim wurde der Brückenkopf ebenfalls durch ein massives quaderförmiges Kastell mit Wachtürmen geschützt. Aufgrund der nur unzureichend möglichen Erforschungen ist der genaue Zeitablauf des Entstehens der Wehranlagen nicht präzise anzugeben, als gesichert gilt für die ältere Brücke das Baudatum 368 n. Chr. aus einem dendrologischen Befund eines der fünf Pfähle der acht Pfahlgründungen sowie eine Reparatur an einem Brückenpfeiler 375 n. Chr. Die gesamten Anlagen dürften aber früher entstanden sein und zeigen deutlich die Abwehrhaltung der Römer.

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Kommentare

Kommentar zufügen