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Schloss Bleiburg

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Schloss

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Öffentlich

Datenquelle: Rollroboter

Copyright: CC 4.0

Die einstige Burg entstand wahrscheinlich Anfang des zwölften Jahrhunderts. 1228 wird die „Pliburch“ als Sitz der Grafen von Heunburg genannt. Nach dem Aussterben der Heunburger kam die Burg 1322 an die Aufensteiner. 1378 belagerten die Herzöge Albrecht und Leopold von Österreich die Burg. Sie kam in den Besitz der beiden Herzöge, die sie fallweise verpfändeten. 1507 durfte Graf Julian Lodron, Pfleger von Maximilian I., 400 Gulden an der Festung verbauen. Der mit den Lodron verschwägerte Ungnad von Sonnegg baute die Burg weiter aus. 1601 kam sie an Hans-Ambros Graf von Thurn und Valsassina, der sie zu einem Schloss im Stile der Spätrenaissance bzw. des Manierismus umbaute. Bis heute ist das Schloss im Besitz der Familie Thurn-Valsassina.
Von der alten Burg des 12. bis 15. Jahrhunderts sind noch die um den unregelmäßigen Hof gruppierte Anlage und einzelne Bauteile wie der östliche Bergfried, der nordwestliche Turm und der im westlichen Trakt befindliche Palas vorhanden. Der größte Teil des dreigeschoßigen Schlosses stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das südliche Rustikaportal aus grünem Basalt ist mit 1606 bezeichnet. Der zehnachsige Südflügel besitzt Fenster mit Stürzen und über dem Rustikaportal ein in al fresko gemaltes Doppelwappen der Thurn-Rosenberg mit Inschrift, die durch ein Chronogramm mit 1747 bezeichnet ist. Im Hof hat der Ostflügel Erdgeschoßarkaden und in den beiden Obergeschoßen Biforienfenster, dahinter laufen gewölbte Gänge. Im zweiten Geschoß zeigen Fresken vom Anfang des 17. Jahrhunderts Jagddarstellungen. In einigen Sälen des ersten Obergeschoßes haben sich an den Flachdecken Laubwerkstukkaturen des früheren 18. Jahrhunderts erhalten, im zweiten Obergeschoß Laub-Bandlwerkstukkaturen, die um 1720/1730 entstanden sind. Die im zweiten Obergeschoß des Nordflügels eingerichtete Bibliothek besitzt eine frühbarocke Kassettendecke und drei teilweise mit Intarsien geschmückte Türen aus dem früheren 17. Jahrhundert, die ursprünglich aus Schloss Landskron stammen. Die Wohnräume sind mit Möbeln des 17. bis 19. Jahrhunderts sowie mit Gobelins vom Anfang des 17. Jahrhunderts und mit um 1780 entstandenen, bemalten Papiertapeten ausgestattet.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Völkermarkt
Österreich

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