Schloss Wolfsegg

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Wolfsegg führte früher den Namen „Hauruck“ nach dem Geschlecht der Hausrucker. 1120 wird Hadmar I. von Hausruck urkundlich erwähnt. Sein Sohn Heinrich de Husrucke wird in einer Urkunde 1135 genannt. Nachfolger wurden die Wolfsecker. Der erste von diesen war Aribo, dann folgte der 1191 urkundlich erwähnte Chunradus de Wolvesekke, der ein Ministeriale der Markgrafen von Steyr war. Weitere Wolfsecker waren Helwiga (1185), Adelhaid (1185), Hadmar II. (1220), Christina (1260), Otto (1277), Ortlof (1277) und Christian. Der letzte im Mannesstamm dieser Familie und Lehensträger der Salzburger Erzbischöfe, Christian von Wolfsegg, verstarb im Jahr 1321. Er hatte seinen Besitzanteil 1291 an Herzog Albrecht I. von Österreich verkauft. Das Besitzrecht war zu seiner Zeit bereits geteilt: Eine Hälfte gehörte seiner Schwester, die es als Heiratsgut in die Ehe mit Albero von Pollheim einbrachte. Dieser Anteil wurde den Weißbergern zum Lehen gegeben; die andere Hälfte fiel an das Erzbistum Salzburg, welche damit 1321 die Schaunberger belehnten. 1326 verkaufte Dietrich von Weißenberg seinen Anteil an Herzog Friedrich den Schönen, obwohl er ihn 1321 dem Salzburger Erzbischof „aufgesandt“ und als Schaunberger Lehen zurückerhalten hatte. Dieser Lehensstreit wurde durch ein Schiedsgericht 1328 bereinigt. 1369 kam Wolfsegg endgültig unter die Herrschaft der Habsburger, die es durch Pfleger verwalten ließen, wenn es nicht gerade verpfändet war. 1405–1410 war Wolfsegg an Reinprecht von Wallsee verpfändet.

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