Schloss Bodendorf

Dorf

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Datenquelle: Tohma

Copyright: CC 3.0

Im landesfürstlichen Urbar wird um 1270 ein „Chötzhler vicillus in Pottendorf“ (vicillus = Dorfbewohner, Verwalter eines Gutes) als Meier genannt. Um 1284 werden die Gebrüder Ulrich und Konrad von Kapellen als Besitzer von Bodendorf genannt. Ab 1314 ist Bodendorf ein Edelsitz unter dem Inhaber Rueger der Pernauer. 1409 kommt der Besitz durch Heirat der Witwe des letzten Kapellers, Anna (geborene von Tybain), den Hans von Potendorf. 1437 wird Hand Flußhart Besitzer von Schloss und Herrschaft. 1635 wird dem Grafen Wenzel Reichardt von Sprinzenstein die Verlassenschaft der Flußharts übertragen, nachdem diese wegen des Bekenntnisses zum Protestantismus das Land verlassen mussten. 1729 kauft Freiherr Anton von Riesenfels die frei gewordene Herrschaft Bodendorf. 1774 erwarb diese Graf Christoph von Türheim. 1801 verlegten die Tochter der Türheims, Maria Franziska, und deren Gatte, Graf Michael Max Althan, den Sitz der mit Hagenberg vereinigten Besitzung nach Hagenberg und Bodendorf ließ man verfallen. Das Schloss wurde 1805 abgetragen. 1884 erfolgte die Löschung des adeligen Gutes in der Landtafel.

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