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Burgruinen im Erlauftal

Tal

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Datenquelle: Calauer

Copyright: Creative Commons 3.0

Burgruinen im Erlauftal, besonders im Dreieck Scheibbs - St. Anton an der Jeßnitz - Gaming, sind faktisch nicht mehr vorhanden, trotzdem oder gerade deshalb sind sie es wert, historisch aufgearbeitet zu werden. Ein Großteil des ehemaligen Bestands verfiel dem Gaminger Kartäuserbrauch, mittelalterliche Burgen, die verlassen oder noch bewohnt waren und sich in der Region befanden , sofort geschleift und mit dem Verbot des Wiederaufbaus belegt wurden. Hintergrund war die Sicherung der ungestörten Entwicklung der neu gegründeten Kartause Gaming. So ist zu erklären, warum sich im gesamten Erlauftal nicht eine einzige Burgruine befindet. Darunter befanden sich die Burgen Scheuernberg bei Neustift, Liebegg bei Neubruck , Jeßnitz bei St. Anton an der Jeßnitz und Frankenstein bei Peutenburg.
Die Aufgabe der Vesten war es die Wege Scheibbs-Gaming , Scheibbs-Pielachtal bzw. Gaming-Pielachtal zu sichern, da die Gegend damals oft von Ungarn heimgesucht und geplündert wurde. Die Vesten waren alle mit Ministerialen der Grafen von Peilstein besetzt. Der heutige Straßenverlauf von Scheibbs nach Gaming entlang der Erlauf war damals noch nicht möglich, da an der Talenge Peutenburg nur die Erlauf zwischen den Felsen durchkam. Der Weg wurde erst 1544 nach Erfindung des Schwarzpulvers für die Dreimärkterstraße freigesprengt, um den Handelsverkehr mit Eisenerz zu erleichtern. Um 1870 wurde noch ein Teil gesprengt, um die Durchfahrt der Erlauftalbahn zu ermöglichen.

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Scheibbs, Österreich

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