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Museum für Volkskultur

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Autor: Wikipedia

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Das Museum für Volkskultur in Spittal an der Drau in Kärnten ist ein Museum für Volkskunde in Oberkärnten. Das viertgrößte Volkskundemuseum Österreichs, gegründet 1958, zeigt rund 20.000 Exponate - ausschließlich Schenkungen der Bevölkerung - und wird vom Verein „Bezirksheimatmuseum Spittal/Drau e.V.“ getragen. Die Objekte des vielfach ausgezeichneten Hauses, gruppiert in 47 abgeschlossenen Themenbereichen, geben ein fundiertes Bild des volkskulturellen Lebens in der durchwegs hochalpin geprägten Landschaft, präsentiert im oberen Stockwerken und Dachboden mit offen Dachstuhl im Renaissance-Ambiente des Schlosses Porcia im Stadtzentrum von Spittal.

Das Museum entstand 1958 als „Bezirksheimatmuseum Spittal an der Drau“ durch die Initiative des damaligen Volksschullehrers Helmut Prasch aus Apriach bei Heiligenblut in Kärnten mit dem Schwerpunkt „Leben und Arbeit des Bauern im alpinen Raum“. Die Stadtgemeinde Spittal überließ dem Verein die beiden obersten Stockwerke des Schlosses Porcia. Ab 1968 kam es zu Erweiterungen um lokale Außenstellen mit Spezialsammlungen. Bis 1987 wurde das Museum ausschließlich ehrenamtlich geführt und verwaltet. Seit 1987 werden unter dem ersten hauptamtlichen Leiter Hartmut Prasch fachgeschichtliche und -didaktische Veranstaltungen angeboten. Das herausragendste museumspädagogische Projekt ist das MUKI , für das das Museum 1989 ausgezeichnet wurde. 1991 erfolgte die Umbenennung in „Museum für Volkskultur“. 1993 wurde renoviert und neu gestaltet. Grundidee des Museums ist die Ausrichtung auf die von der Bevölkerung gespendeten Objekte, „als authentische dreidimensionale Zeugen der Fertigkeit, Arbeits- und Lebensweise wie auch der geistigen Haltung der Menschen“, die weitgehend unverglast gezeigt werden. Im Laufe der Jahre wurde das Museum zu einem der größten volkskundlichen Museen des Alpenraumes. Der Museumsverein war und ist Impulsgeber zur Erhaltung Oberkärntner Kulturgutes wie des Prangers vor dem Schloss, des Malbaums am Neuen Platz oder des Großmühlrades an der Westeinfahrt und Herausgeber vieler Publikationen zur Volkskultur Oberkärntens bzw. Museumsdidaktik.

Datenquelle: Wikipedia.org

Urheberrechte: Creative Commons 3.0

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