Sint-Jakobskerk

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Die Sankt Jakobskirche wurde um 1200 errichtet. Damals war sie einschiffig. Da sie aber im Hansenviertel unweit des Palastes des Herzog von Burgund gelegen war, wurde sie im 15. Jh. zu einer Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen erweitert.
Die Transeptvierung bleibt als einziges Element aus dem 13. Jh. erhalten. Die weiteren Transformationen können wie folgt zusammengefasst werden: das nördliche Seitenschiff, die Seitenkapellen sowie das hölzerne Chorgewölbe gehen auf das 15. Jh. zurück. Im 17. und 18. Jh. haben barocke Einflüsse den Stil geprägt, während im 19. Jh. eine neogotische Restaurierung stattgefunden hat.
Das Innere der Kirche ist prunkhaft und majestätisch. Zu Zeiten der Herzöge von Burgund erhielt die Kirche Spenden von der Noblesse aber auch der reichen Händler. Letzteren verdanken wir 18 den Zünften und Gilden gehörende Altare.
1580 wurde die Jakobskirche dann leider von bilderstürmerischen Horden geplündert: Gemälde von van der Weyden und van der Goes gingen verloren. Es hat zwei Jahrhunderte gebraucht, um das derzeitige barocke Aussehen zu erreichen.
Das Mobiliar und zahlreiche Kunstwerke stammen aus dem 17. und 18. Jh., darunter eine „Anbetung der Heiligen Drei Könige“ auf dem Hauptaltar; 13 Szenen aus dem Leben Christi und Sankt Jakob Major sowie das Prunkgrab des Schatzmeisters des Orden vom Goldenen Vlies.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Kirche zu Zeiten der Pilgerzüge nach Sankt Jakob von Compostela Ort der Ruhe und Zuflucht war.

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