Sint-Amanduskerk

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Den Abriss der alten Kirche überlebte nur der oktogonale Turm aus dem 13. Jh. Er ist in der süd-östlichen Seite des neuen Gebäudes eingefügt und besitzt drei Turmuhren. Insgesamt handelt es sich um eine schöne Verschmelzung von alt und neu (1937-1938). Architekten der Kirche waren Alfons Boosten aus Maastricht und Jan Reyntjes aus Zwevegem selbst. Ersterer hatte einen leicht erkennbaren, aber eher traditionellen eigenen Baustil entwickelt und sich dabei von den alten romanischen Kirchen des Limburg beeinflussen lassen.
In einen der Altare (1790) ist das den Heiligen Amandus darstellende Gemälde (17. Jh.) eingegliedert worden. Ein zweiter Altar, ebenso wie die Beichtstühle, stammt ebenfalls aus dem 18. Jh. Der Hauptaltar aus Marmor wurde durch den Industriellen Leon Beckaert gestiftet. Die meisten Stauen sind im Gang zusammengeführt, der zur Winterkapelle führt. U. a. Sankt Rochus (16. Jh.), die Heilige Katharina, Sankt Eligius (17. Jh.). Der Kreuzweg, die Beichtstühle und die Kirchenfenster sind Werk verschiedener Künstler des 20. Jh. Ein gläserner Triptychon zeigt eine Bücherverbrennung.
2006 fand die imposante zeitgenössische Skulptur ‚In spiritum vivificantem’ des Künstlers Bart Bogaert eine Bleibe in der Kirche.

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