Sint-Pieterskerk

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Kemmelberg, Monteberg, Rodeberg, Scherpenberg… sind alles Hügel um Lokeren herum, die von dort aus einen wunderbaren Panoramablick auf die Kirche erlauben. Der mit vier kegelförmigen Ecktürmchen abschließende robuste, viereckige Turm tritt nur umso mehr hervor. Die Kirche wurde 1924 von dem Architekten A. Dumon in gelbem Backstein auf dem Fundament eines alten Gebäudes aus dem 15. Jh. in spätgotischem Stil wieder aufgebaut. Von der alten Kirche ist seit dem ersten Weltkrieg nur der heute denkmalgeschützte Turm erhalten.
Das Innere der dreischiffigen Kirche ist vergipst. Die Gewölbebögen sind aus Holz. Bewundernswert sind eine St. Peters-Büste aus dem 18. Jh., eine Pietà, sowie zahlreiche Gemälde. Darunter ein „Abendmahl“ von 1560, eine „Geburt Christi“ (17. Jh.), eine „Anbetung der Könige“ (17. Jh.) und die „Evangelisten“ (18. Jh.).
Die Fensterglasmalereien haben den Mord an Karl dem Guten zum Thema.
1913 wurde eine neue Orgel eingerichtet, die aber 1917 verloren ging. Erst seit 1927 verschönt die aktuelle Orgel des Jules Anneessen die Kirche.

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Belgien

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