Sint-Jan Baptiskerk

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Aller Wahrscheinlichkeit nach war es der Gutsherr von Mechelen, Gilles Berthout der nach 1303 diese Kirche bauen ließ, die davor keine eigenständige Pfarrei war.
Nur der Turm aus weißem Sandstein ist von der Kirche, die schon fünf Altäre enthielt, intakt geblieben. Der Rundbogen des Portals erinnert noch an den romanischen Stil. Blitzeinschlag (1654) und Renovierungsarbeiten (1687) haben zur Anfügung gotischer Elemente (Fensteröffnungen mit Lichtgaden und Fenster) und auch zu Renaissance-Strukturen (abwechselnde horizontale Schichten von Back-und Naturstein) geführt.
Während der Französischen Revolution wurden nach 1794 die Seitenschiffe erweitert, aufgestockt und, den Turm einschließend, verlängert. Der Gesamtkomplex wurde durch ein großes Satteldach geschützt. Bei Erweiterungsarbeiten 1844 wurden ein breites Transept, ein von einer Absis eingeschlossener Chor, zwei Seitenaltäre und eine Sakristei hinzugefügt.
Nun hat die Kirche wieder den Grundriss eines lateinischen Kreuzes.
Bewundernswert sind auch die Grabsteine der adligen Familie Van der Stegen, die aus dem verschwundenen Schloss stammen.
Und noch ein Hinweis: seit 2004 ist die Kirche denkmalgeschützt.

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Belgien

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