Sint-Willibrorduskerk

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Der Heilige Willibrord (658-738) war ein englischer Mönch, der Friesland, Flandern und Luxemburg evangelisiert hat. Er wurde später Erzbischof von Utrecht. Einer Legende nach hat er im 8. Jh. das kleine Dorf Berchem besucht und eine Kapelle errichten lassen. Dies sei der Grund, weshalb ihm die Kirche geweiht worden ist.
Im Inneren der Kirche verschmelzen verschiedene Stilrichtungen, hauptsächlich findet man Barock aber auch Spätgotik ist vertreten.
Der gotische Chor und das gotische Querschiff (1486-1516), der Altar, die Beichtstühle, die Orgel, sowie das Grab der Marie-Anne von Berchem (1663) ziehen nicht nur alle Blicke auf sich, sondern gehören seit 1953 auch zum historischen Kulturerbe.
Turm und Stirnseite stammen aus dem Jahre 1850. Die 23 Kirchenfenster von L.C. Crespin sind erst 1950-52 eingesetzt worden. Die Besonderheit dieser Kirche sieht man von außen. Um die ganze Kirche herum sind ziemlich merkwürdig an die Mauern angebrachte Grabsteine zu sehen. Wahrscheinlich umgab früher ein kleiner Friedhof die Kirche.
Besonders auffällig ist auch eine seit 1949 geschützte Blutbuche von 35 Metern Spannweite, die dem kleinen Kirchplatz einen besonderen Charme verleiht. Unter ihrem Blattwerk lädt im Sommer eine kleine Terrasse mit Imbiß zum verweilen ein: eine Insel des Friedens inmitten der lauten Ringstraße um die Stadt Antwerpen.

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