L’église Notre-Dame de l’Assomption

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Die Kirche Notre-Dame de l'Assomption (Mariä Himmelfahrt) ist ein Bauwerk mit unterschiedlichen Architekturstilen. Sie besteht aus drei fünfjochigen Schiffen und einem zweijochigen Chor. Die Seitenschiffe und der Chor schließen mit einer flachen Apsis ab. Der Gebäudekörper besteht aus Kalkbaustein, während für die Fassade grauer Kalkstein und ein Mauerverband mit aus dem Rohen gearbeiteter Außenverkleidung verwendet wurden. Den Vorbau hat der Architekt Remont 1896 an der Stelle errichtet, wo ein Turm gestanden hatte, dessen Rundbogenportal die Jahreszahl „1633“ trug. Im 19. Jahrhundert wurden zusammengesetzte Giebelmotive eingefügt, ein architektonisches Merkmal, das der venezianische Architekt Palladio im 14. Jahrhundert erfunden hat.
Die Fassade hat einen Turm mit einem Portal im Neo-Renaissance-Stil. Er wird von einer achteckigen Turmspitze überragt.
Auf der Nordseite befindet sich die herrschaftliche Kapelle, die der heiligen Anna und dem heiligen Michael gewidmet ist. Sie ist über ein großes Fenster mit Rundbogen, der eine Jahreszahl trägt, mit dem Chor verbunden. Die Apsis wird von einer im Jahre 1736, so die Jahreszahl auf dem Gesims, restaurierten bzw. neu errichteten Sakristei flankiert. Im 19. Jahrhundert wurden Strebepfeiler ergänzt und zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam eine Monumentaltreppe mit Ballustraden dazu.
Das reiche Kircheninventar bezeugt die Präsenz der Jesuiten, die zwei Jahrhunderte lang Eigentümer dieser Kirche waren. Besonders die Kanzel und der Hochaltar im Stil der Renaissance fallen ins Auge.
Unter Denkmalschutz (21. Oktober 1980)

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Belgien

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