Die Nysdam-Domäne

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Dieses Nachbargebiet von Solvay liegt am rechten Ufer der Argentine. Viel älter noch als Solvay wurde schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Landgut Nysdam vom Soignes-Wald getrennt und 1335 einem unehelichen Sohn des Herzogs von Brabant übertragen. Schon damals wurden Teiche am Anfang eines Sumpfgebietes angelegt, die seit 1343 von der Priorei Groenendael bewirtschaftet wurden. Das in der Mitte eines Sees errichtete mittelalterliche Wohngebäude wurde mehrmals wiederaufgebaut, nach und nach in eine Lustresidenz umgewandelt, dann 1809 am Seeufer wieder errichtet, um schließlich 1875 einem Schloss in Hanglage zu weichen. Seit den 60er Jahren verlassen, sind das Landgut und das Bauwerk schnell verfallen. 1989 wurden 58 Hektar von einer Gesellschaft gekauft, damit Büroräume an Stelle des Schlosses entstehen. Bedingung war die Beauftragung einer Umweltorganisation für die Bewirtschaftung des 45 Hektar großen Parks, was zur Schaffung des größten Naturreservats in Wallonisch Brabant führte.
Unter Denkmalschutz (13. Januar 1977)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen.
 

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