Les maisons n°12 à 16 de la rue des Jésuites

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Diese Reihe von Wohnhäusern, je 7,20 m breit, bildet ein wertvolles Beispiel für den Übergang vom romanischen zum gotischen Stil. Sie sind aus Stein gebaut und ersetzten, womöglich ab Beginn des 13. Jahrhunderts, private Bauten, die bereits im 12. Jahrhundert in den Archiven des Kapitells der Kathedrale als Eigentum wohlhabender Großbürger erwähnt wurden, die als Geldwechsler tätig waren. Im 14. Jahrhundert wurde das Gebäude in drei Teile gegliedert, von denen eins grundlegend verändert wird. Das Bauwerk ging im 17. Jahrhundert in die Hände von Jesuiten über, die dort die Lehrkräfte ihrer ersten Schule in den Niederlanden unterbrachten. Die Veränderungen am Gebäude in dieser Zeit betreffen vorrangig die schmalen Säulen, die die hohen, viereckigen Fenster der zwei Stockwerke der Fassade unterteilen. Ein Teil der Fenster im Erdgeschoss wurde entfernt, um nur noch die rechteckigen Öffnungen zu erhalten, deren Aufeinanderfolge durch Eingangstüren unterbrochen ist. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gründete man hier eine Stiftung für Waisen. Im darauffolgenden Jahrhundert lebten in diesem Waisenhaus auch die beiden Schwestern Robespierres. Die Häuserreihe wurde dann zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Eigentümern aufgeteilt, bevor sie später wieder zurückgekauft und in den 1980er Jahren restauriert wurde, nachdem man zuvor archäologische Untersuchungen durchgeführt hatte.
Unter Denkmalschutz 15. September 1936 (Häuser Nr. 12 und 14) und 30. Juni 1953 (Häuser Nr. 14b und 16)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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