Die Trierer Tor

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Die Porte de Trèves (Trierer Tor), auch “porte basse” (Niederes Tor), “vieille prison” (altes Gefängnis) oder auch “porte du moulin” (Mühlentor) genannt, ist ein imposantes Bauwerk, dessen Verteidigungscharakter auf besondere Weise erhalten geblieben ist. Das Gebäude aus Sandbruchstein wacht am Stadteingang mit der “Chéravoie”, einem Zugang, der schon vor der Charta von Jean l’Aveugle (Johann der Blinde) (1332) bestand. Das Tor war ursprünglich unter einem pyramidenförmigen Dach angelegt, das seit dem 18. Jahrhundert durch ein Mansardendach mit Aufschieblingen ersetzt wurde. Es ist viereckig im Grundriss, mit 8 Meter langen Seiten und mit einem Durchgang mit Gewölben versehen. Man erkennt noch die Mauerspalten mit den Angeln, die ein Tor hielten sowie die Führung für ein Fallgitter. Die erste Etage ist von nur zwei Öffnungen durchbrochen. Dieser nahezu lichtlose Charakter besteht auch auf der Ebene darüber, mit lediglich drei Pechnasen, einer Schießscharte und wenigen Fensteröffnungen. Die rechte Seite weist Spuren des abgerissenen Turmumlaufes auf. Hier sieht man auch einen Durchgang, der zum Tor führte. Heute betritt man die Porte de Trèves über eine Holztreppe an der linken Seite des Gebäudes.
Unter Denkmalschutz (22. Februar 1938)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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Belgien

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