Das Schloss von Herbeumont

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Herbeumont war bis zum 13. Jahrhundert Teil einer territorialen Einheit, deren Herzstück durch Orgeo, dem Zentrum des ehemaligen karolingischen Steuerdistrikts, besetzt war, das unter die Grafschaft von Chiny kam. 1268 ging Herbeumont in eine autonome Lehnsherrschaft über. Dieser Statuswechsel war mit dem Wunsch verbunden, ein Schloss in Herbeumont zu bauen. Die Festung errichtete man auf der Spitze eines Höhenzuges aus Schieferstein, der die Semois überragt, und der eine enge Stelle, die Frankreich mit dem Norden verband, beherrschte. Von Anfang an wurde das Schloss in einer trapezförmigen Anlage geplant, die sechs Türme sowie einen rechteckigen Bergfried, der sich am Eingang des Schlosses erhebt, gruppiert. Den unteren Hof umgibt ein Befestigungswall aus Erde, während der obere Hof durch eine kleine befestigte Torburg am Eingang, durch Wassergräben und eine halb einziehbare Brücke geschützt wird. Erst am Ende des 14. Jahrhunderts sind die ersten Umbauten getätigt worden; die südliche Schutzmauer wurde verstärkt und mit einer Ausfallpforte versehen. An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert erhielt das Schloss eine Anpassung für Artillerie, Unterminierungsarbeiten (Laufgräben) wurden durchgeführt und zwei Wohneinheiten angefügt. In letzteren findet man unter anderem einen monumentalen Kamin mit Skulpturenverzierung. Im 17. Jahrhundert vervollständigte man die Wehranlage um Stallungen, Öfen, Backhäuser, Brunnen, Speicher und Heuböden, ein Beweis für die letzte Besetzung der Festung bis zu ihrer Aufgabe im Jahr 1656.
Unter Denkmalschutz (24. Oktober 1938 und 7. August 1989)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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