La cathédrale Saint-Aubain

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Die Kathedrale Saint-Aubain wurde 1047 durch den Grafen von Namur, Albert II, gegründet. Ursprünglich war sie Stiftskirche und erhielt 1559 während der Regentschaft von Philippe II, König von Spanien den Rang einer Kathedrale, als Namur zum Füstbistum aufstieg. Das Gebäude wurde dann durch M.-G. Pisoni und J.-B. Chermanne zwischen 1751 und 1767 umgestaltet. Als sie in der französischen Revolution von Zerstörung bedroht war, rettete man die Kathedrale und richtete dort einen Gerichtshof ein.
Das Bauwerk aus Back- und Kalkstein besteht aus drei Schiffen mit drei Traveen, einem kaum vorspringenden, aber großen Querschiff sowie einem Chor mit zwei Traveen und niedrigen Seitenkapellen mit flacher Apsis. Die Fassade, typisch für das 18. Jahrhundert, ist komplett aus belgischem Granitstein im spätbarocken Stil gehalten, aber neo-klassizistisch gemäßigt.
Das Interieur ist klassisch, ausgeschmückt mit Stuckarbeiten, eingebundenen Säulen, monumentalen Pilastern, korinthischen Kapitelln und Cherubinen. Das Schiff wird von einem Gewölbe überspannt, das mit goldenen Sternen und Pflanzenmotiven dekoriert ist, die Seitenschiffe tragen kleine Kuppeln aus Stuck und die Vierung wird von einer großen Kuppel überragt.
Das Mobiliar, das die Kathedrale schmückt, folgt der Linie der Gesamtdekoration, stammt aber größtenteils aus Kirchen der Umgebung (der Barockaltar kommt aus der Abteikirche von la Ramée in Jauchelette).
Unter Denkmalschutz (15. Januar 1936)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen

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Belgien

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