Le château d’Ordange

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Das Schloss d’Ordange in Seraing, seit dem 15. Jahrhundert erwähnt, untersteht dem lehnsfreien Hof von Lüttich. Die Truppen Karls des Kühnen zerstörten es 1468. 1490 wurde es durch die de la Marck beim Kampf gegen den Fürstbischof  Jean de Horn erneut zerstört.  Das Schloss wurde wieder aufgebaut und während des 16. Jahrhunderts mehrfach besetzt.
Es hat sich seinen geschlossenen Charakter bewahrt sowie die Wassergräben aus der Zeit als mittelalterliche Festung.  Der Eingang wird von zwei Rundtürmen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert eingerahmt. Letztere werden von Kreuzfenstern erhellt und ihnen war eine Zugbrücke vorgelagert, die heute durch eine Steinbrücke ersetzt ist. Die beiden Türme verbindet ein offener Durchgang unter einem Kreuzfenster mit Sturz. Man kann noch am Tor die Überreste der Öffnungen für die Zugbrückenketten erkennen, während die erste Etage Schießscharten für Hakenbüchsenschützen aufweist.
Zum Schloss gehören ehemalige Reitställe und eine Schlosskapelle, die durch eine markante gewellte Decke auffällt sowie durch ihre Wandmalereien in der Sakristei.  Das Wohngebäude mit sechs Jochen erstreckt sich über zwei Etagen. Die Fassade aus dem Jahr 1643 besteht aus Back- und Kalkstein, teils durch Efeu verdeckt. Die Ausstattung des Wohntraktes ist außergewöhnlich, vor allem die Kamine im gotischen, Renaissance- und klassischen Stil.
Allodial: nicht lehnsherrschaftlichen Rechten unterliegend
Unter Denkmalschutz (22. Januar 1979)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen. (Wandmalereien in der Kapelle, unbewegliches Inventar)

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