La chapelle Saint-Pierre

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Die Kapelle Saint-Pierre von Goesnes gehört zu den Gebäuden des Hofs Perron. Das Gesamtwerk steht seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz, aber vor allem die Kapelle zieht durch ihren außergewöhnlichen Charakter die Besucher an. Der einschiffige Bau wird durch einen Chor mit flacher Chorhaube aus dem 13. Jahrhundert abgeschlossen. Die Fassade der Kapelle trägt ihrerseits die Jahreszahl 1717, die man auf dem Schlussstein des Rundbogenportals lesen kann. Die Kapelle wird durch ein viereckiges Glockentürmchen unter einer pyramidenförmigen Abdeckung, sowie durch ein Satteldach mit Dachreiter und geknickter Schräge gekrönt.
Licht bekam der Chor ursprünglich durch eine Dreifenstergruppe, die von einem Rundbogen und einem Teil der Südmauer getragen wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts wird die Südmauer durch vier abgerundete Fenster durchbrochen. Zu bemerken ist, dass nur die Süd- und die Westseite sich nach außen öffnen, während die Nord- und die Ostseite blind bleiben. Bei dem Mobiliar findet man u.a. die klassischen Holzaltare und Grabsteinplatten, wie zum Beispiel die von H. Colombe im Renaissance-Stil (16. Jahrhundert), usw.
Unter Denkmalschutz (18. Mai 1982)
 

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Belgien

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