Le beffroi de Namur

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Der Glockenturm von Namur ist kein typisches Beispiel für wallonische Belfriede, da er ursprünglich der wohl bedeutendste Wehrturm der dritten Stadtmauer war. Im 14. Jahrhundert wurde er an der Stelle eines anderen Turms – des Turms Saint-Jacques, der bereits im 16. Jahrhundert über eine Gemeindeglocke verfügte, die das Öffnen und Schließen der Stadttore ankündigte, errichtet. Der Turm erhielt erst 1746 seine Bestimmung zum Glockenturm, und zwar nach dem Brand der Kirche Saint-Pierre-au-Château, die bis dahin diese Rolle am Standort der Zitadelle gespielt hatte. Als solides Kalksteingefüge mit kreisförmigem Grundriss errichtet, wird das Gebäude 1733 um etwa die Hälfte seiner Höhe gekappt; dadurch verschwinden zwei mit Zinnen versehene Etagen, und die Höhe beträgt nur noch 20 Meter. Gekrönt von einem Campanile mit Zwiebelspitze erlebt der Bau letzte Umbaumaßnahmen gegen Mitte des 18. Jahrhunderts, als er zum Aufbewahrungsort für die städtischen Urkunden und Archive bestimmt wird. An manchen Stellen der steinernen Außenseite sind noch Spuren des Ersten Weltkriegs sichtbar.
Unter Denkmalschutz (15. Januar 1936)
In die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen
In die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen (1999)
 

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Belgien

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