Der Grognon

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Am Zufluss von Maas und Sambre gelegen ist der Grognon das historische Zentrum von Namur. Seit der galloromanischen Zeit erheben sich dort Wohnhäuser. Außerdem findet dort regelmäßig ein Markt statt. Vollkommen neu gestaltet und mit einer Esplanade versehen spielen sich hier die wichtigsten Ereignisse und Veranstaltungen der Stadt ab, besonders hervorzuheben sind vor allem die Fêtes de Wallonie („Feiern zu Ehren Walloniens“). Der Grognon wurde aufgrund seines Aussehens so genannt: Er ähnelt dem Rüssel eines Schweins.
Vom Grognon aus sind verschiedene hübsche Gebäude Namurs zu sehen. Besonders das alte Hospice Saint-Gilles sticht durch seine Größe sowie die roten Ziegel- und Kalksteine heraus. Es wurde im Geiste Ludwig XIII errichtet und verfügt über barocke Stilelemente. Ursprünglich war es eine wohltätige Einrichtung, die sich um Not leidende und kranke Menschen sowie Waisen kümmerte. Heute ist hier das wallonische Parlament untergebracht.
Die Halle al’Chair und das Maison de la Culture liegen sich gegenüber, was die unterschiedliche Architektur beider Gebäude noch stärker betont. Die Halle al’Chair („Halle des Fleisches“) ist ein hübsches Beispiel der städtischen Bauweise im 16. Jahrhundert. Das Maison de la Culture („Haus der Kultur“) ist eher modernistisch gebaut und wurde 1964 eingeweiht.
Vom Grognon aus hat man eine gute, ungehinderte Sicht auf die Zitadelle, die zum Patrimoine exceptionnel de Wallonie („Außergewöhnliches Erbe Walloniens“) erklärt wurde. Die alte Festung wurde von den großen Mächten Europas im Lauf der Jahrhunderte des Öfteren belagert, wieder zurückerobert, wieder belagert usw.

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