Das Volkhaus von Pâturages

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Das Volkshaus Pâturages (Weiden) wurde im August 1903 im Zentrum des Arbeiterviertels eingeweiht. Durch ihren Vorsitzenden, Louis Pépin, trat die Arbeitergenossenschaft « Union, Progrès, Économie » (Vereinigung, Fortschritt, Ökonomie, 1885 gegründet) an den Architekten Eugène Bodson heran, um ein Haus des Volks bauen zu lassen. In diesem entstanden ein Café und ein Festsaal sowie Büroräume und Versammlungssäle. Im Laufe der Zeit kamen eine Kurzwarenhandlung, ein Lebensmittelgeschäft, ein Stoffgeschäft sowie später ein  “Grand Magasin du Peuple” (Kaufhaus) hinzu.
Das imposante Gebäude trägt vorwiegend klassische Linien. Es besteht aus einem Doppelkörper mit sieben Jochen, der über zwei Etagen verläuft. Darüber erhebt sich ein Dach aus Kunstschiefer. Das zentrale Joch wird durch seinen Balkon hervorgehoben sowie durch den gebogenen Ziergiebel auf dem Giebel.
Die neoklassische Fassade ist durch das Spiel zwischen dreieckigen und gebogenen Ziergiebeln charakterisiert sowie durch die Zierleistenlinien und die Steinimitate. Bemerkenswert ist der Gegensatz zwischen Historismus-Stil, Verwendung von sehr modernen Materialien (kleine Metallsäulen) und Jugendstildekor  (Ornamente in “Peitschenhieblinie” - "coup de fouet"-Stil).
Die Worte « Fortschritt » und « Vereinigung » stehen auf den Fensterbrüstungen der Etage. Es gibt zentrale Inschriften mit « Triumpf der Arbeit », ein Werk von Paul Cauchie ebenso wie zwei Portraits von César de Paepe und Alfred Defuisseaux.
Unter Denkmalschutz (28. Oktober 1982)
 

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