Das Volkhaus von Dinant

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Das Volkshaus von Dinant wurde vom Architekten F. Brunfaut im Auftrag der Genossenschaft „ Les Magasins généraux“ (Allgemeine Läden) gebaut. Im Grunde genommen handelt es sich um den Wiederaufbau des ersten Volkshauses der Stadt, das 1897 eingeweiht wurde und 1914 während des ersten Weltkrieges niederbrannte.
Das vielfarbige Gebäude im Neo-Maasländischen Stil – roter Backstein, Weißstein, Quader- und Bruchstein – steht in der Mitte des Patenier-Platzes. Die drei Ebenen unterscheiden sich durch ihre Öffnungen. Das Erdgeschoss kennzeichnet sich durch zwei Rundbögen als Zugang zum Laden (links) und zum Kaffeehaus (rechts). Die erste Etage, früher als Festsaal genutzt, bekommt Licht durch drei Fensternischen mit steinernen Querstreben und Kreuz. Diese Ebene weist ebenfalls einen steinernen Balkon auf, der durch Wandarme gestützt wird. Die zweite Etage enthält sechs Kreuzfenster. Von der unteren Ebene ist sie durch einen mehrfarbigen Fries in Rautenform abgetrennt. Das Ganze ist von einem Satteldach gekrönt, das mit Dachluken mit ausschweifenden Schnitten versehen ist.
Im Innenraum besteht nur noch ein ursprünglicher Teil, und zwar das Treppengeländer aus Schmiedeeisen mit geometrischen Motiven.
Unter Denkmalschutz (6. Juli 1982)

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