Das Haus Batta

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Dieses Gebäudeensemble entstand am Ufer der Maas im 16. und 17. Jahrhundert. Ursprünglich war es ein Refugium der Abtei von Val-Saint-Lambert, die schon vor dem Jahr 1235 über eine solche Einrichtung verfügt haben muss. Der höchste Gebäudeteil ist zugleich der älteste. Er beherbergt eine Wohneinheit, die seitlich von einem eingezäunten Garten begrenzt ist. Die Durchbrüche dieses Bauwerks wurden mehrfach verändert. Die beiden Geschosse sind aus Ziegel- und Kalkstein erbaut, auf einem Sockel aus großen Steinen. Eine verzierte Bandleiste aus Kalktuff verläuft oberhalb der Etage, unter einem hohen Schiefersatteldach mit reich dekorierten Gauben im Renaissancestil. Die Fassade zur Straßenseite wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Das Innere wird durch eine in Stuck verzierte Kapelle aufgewertet. Ein rechtwinklig angelegter Flügel verlängert die Wohnstätte. An letztere, nur eingeschossig, wurde etwas später ein hoher viereckiger Anbau gesetzt, und in der durch beide geformten Ecke entstand ein Viereckturm. Man erkennt hier noch Teile des in Kalktuff dekorierten Frieses, dieses Mal von üppig ausstaffierten Volutengiebeln überragt.
 
Der Flügel in der Verlängerung des Hauptgebäudes stammt aus dem 17. Jahrhundert. Trotz großer Ähnlichkeit mit den älteren Teilen des Bauwerks unterscheidet er sich durch den Portalvorbau, der früher zum Treidelpfad und zur Maasbrücke führte. Dieses Portal wird an der Maasseite von einem viereckigen Turm begrenzt, an den sich eine Mauer anlehnt, die einen Innenhof umschließt. 
Unter Denkmalschutz (12. November 1954)
 

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