Die Kakyerie

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Die Namensgebung dieser alten Auberge ist zumindest als besonders zu bezeichnen. Sie ist unter dem Namen “Kakirie”, “Kakeyrie” oder “Aux chats qui rient” (“Zu den weinenden Katzen”) bekannt. Der Name dürfte vom Wort “kakillerie” abstammen, einer Abwandlung von “castillerie”, was im 15. Jahrhundert “befestigtes Haus” bedeutete. Das geschlossene Ensemble aus dem 16. und 17. Jahrhundert wurde am Stadtausgang errichtet. Es besteht aus einem lang gestreckten Wohntrakt, der an der Hauptverkehrsstraße liegt, sowie aus Nebenbauten, die um einen mit Steinplatten ausgelegten Hof gruppiert sind, unmittelbar am heutigen Bahngleis gelegen. Dieser Wohntrakt erstreckt sich über zwei Geschosse, das erste aus Kalkbruchstein und das zweite aus Ziegel-und Kalkstein unter einem Schiefersatteldach. Ein Turm, der aus dem gleichen Material erbaut wurde, und der von einem polygonalen Dach bedeckt ist, beherrscht die linke Seite des Bauwerks, an der Seite zur Straße. Über dem Eingang, der aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt, erhebt sich ein Rundbogen, dessen Zierleisten auf mit weiblichen oder männlichen Köpfen skulptierten Kragsteinen ruhen. Dezentriert dazu liegt eine Bogennische, die die beiden Katzen aus Gips beherbergt, die für eine Interpretation des Gebäudenamens stehen. Die Fenster auf beiden Seiten des Eingangs zeigen Spuren von Umgestaltungen oder Ausbauten aus dem 19. Jahrhundert. Einige davon weisen jedoch noch ihren Kielbogensturz auf. Die Fenster des Geschosses, die ebenfalls verändert wurden, datieren aus dem 17. Jahrhundert. Die Dachgauben werden durch eine Reihe von Bogenfenstern mit Licht versorgt.
Unter Denkmalschutz (1. August 1933)

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Belgien

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