Hôtel de la Cloche

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Datenquelle: Wizpr.guide

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Das Gebäude trägt seinen Namen aufgrund der Glocke, die die Ankunft der Reisenden und Waren am Quai aus Namur und Lüttich ankündigte. Es war zunächst bis zur französischen Revolution ein Stadthaus, bis es ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreichen Familien als Wohnhaus diente und am Ende des Jahrhunderts restauriert wurde. Es handelt sich um eines des schönsten Beispiele maasländischer Architektur des 17. Jahrhunderts. Die Jahreszahl 1606 ist auf dem Jahresstein über dem Erdgeschoss abgebildet, der von einem Engelskopf zwischen zwei Büsten, einer weiblichen und einer männlichen, flankiert wird.
Die Hauptfassade über zweieinhalb Geschosse wurde aus Ziegel und Kalkstein in zwei Etappen erbaut, was an ihrer leicht gebrochenen Linie zu erkennen ist. Das Erdgeschoss aus Mauerwerk weist eine Rundbogentür unter Sprossenfenstern auf. Sie wird auf beiden Seiten von drei bzw. vier Sprossenfenstern mit Stabwerk aus Stein flankiert. Acht dieser Fenster befinden sich auch im Obergeschoss, während das obere Halbgeschoss durch acht Fenster mit Tageslicht versorgt wird. Auf der rechten Seite flankieren fünf Masken mit Frauengesichtern die Fenster, dazu ein männliches und drei groteske Motive. Ein hohes Satteldach mit Dachgauben überragt das Gebäude. Im Inneren sind ein Kamin aus Sandstein aus dem 17. Jahrhundert und ein anderer mit Fayencekacheln aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Gewölbe- (Spann-)Decke bemerkenswert.
Unter Denkmalschutz (14. Januar 1950)

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Belgien

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