Die Ruinen des Château de Beaufort in Lovegnée

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Auf einem Felsvorsprung hoch über der Maas liegen diese Überreste, die aus den Ruinen des ehemaligen Oratoriums Ben und denen eines Bergfrieds bestehen, die auf den Beginn bzw. das Ende des 12. Jahrhunderts zurückgehen. Dieses Oratorium, das von den Herren von Beaufort gegründet wurde und von dem nur noch einige Rudimente in Form einer Apsis und einige Mauern übrig geblieben sind, war Gegenstand einer Charta von 1127, die eine gemischte Glaubensgemeinschaft autorisierte hier eine Messe zu zelebrieren. Die Überreste des Bergfrieds bestehen lediglich noch aus einer rund 10 m hohen Mauer, an der sich die Charakteristiken des Turms erahnen lassen (Eingang über die erste Etage, dank einer einziehbaren Treppe, Latrine, Schießscharte, etc.).
Die Herrschaft von Beaufort vereinnahmte 1276 die Grafschaft von Namur im “Kuhkrieg”, einer Episode, in deren Verlauf ein Bauer aus Jallet (Grafschaft Namur) einem Bauern aus Ciney (Fürstbistum Lüttich) eine Kuh stahl. Der Dieb wurde gegen die Anordnung von Henri de Beaufort, dem Landvogt des Condroz, zum Tode verurteilt. Daraufhin entschieden der Landvogt und der Herr von Jallet den Ort Ciney mit Repressalien, und zwar Plünderungen, zu belegen. Die Bewohner von Huy fühlten sich gekränkt und belagerten Beaufort, so dass der dortige Lehnsherr den Grafen von Namur zu Hilfe rufen musste, um sein Vasall zu werden. Beaufort bildete seitdem einen strategischen Punkt zwischen der Grafschaft von Namur und dem Fürstbistum Lüttich. Eine neue Belagerung durch die Bewohner von Huy 1430 hinterließ den Bergfried in Ruinen.
Stätte unter Denkmalschutz (18. November 1982)
Bauwerke unter Denkmalschutz (3. Juli 1984)

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