Eisenbahnunfall von Rafz

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Der Eisenbahnunfall von Rafz war ein seitlicher Zusammenstoss zweier Züge der SBB am 20. Februar 2015 bei gestörter Betriebslage im Bahnhof Rafz auf der Bahnstrecke Eglisau–Neuhausen. Ein durchfahrender Interregio-Zug Zürich–Schaffhausen prallte gegen einen S-Bahn-Triebzug RABe 514, der von Rafz nach Schaffhausen unterwegs war. Sechs Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Ursache des Unfalls war das Überfahren eines geschlossenen Signals durch die S-Bahn.
Der S-Bahn-Triebzug RABe 514 046 trifft als Leermaterialzug 28821 fahrplanmässig um 6.27 Uhr auf Gleis 4 in Rafz ein. Er fährt nachher als S-Bahn-Zug 18104 vor allem für Schüler der deutschen Dörfer Lottstetten und Jestetten nach Schaffhausen zurück, um dort Anschluss für den Schulbesuch in Singen zu vermitteln. Der aus der Lokomotive Re 460 087 und fünf SBB-Eurocity-Wagen bestehende Interregio-Zug 2858 aus Zürich sollte um 6.30 Uhr über das gerade Gleis 3 nach Schaffhausen durchfahren und in Jestetten Süd S-Bahn-Zug 19725 kreuzen, der anschliessend planmässig um 6.40 Uhr in Rafz auf Gleis 3 eintrifft. Umgehend sollte auf Gleis 4 S-Bahn 18104 nach Schaffhausen losfahren.

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Bülach
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