Der Napoleonstein ist ein Denkmal an die Schlacht bei Jena und Auerstedt und liegt auf dem Windknollen nordwestlich von Jena. Bedingt durch seine Lage auf einer deutlichen, jedoch stadtnahen Anhöhe stellt der Napoleonstein ein beliebtes Ausflugsziel für die Jenaer Bevölkerung dar.
Nach drei gescheiterten Koalitionen gegen das militärisch starke Frankreich fand der vierte Koalitionskrieg statt. Die neue Koalition ab 1806 bestand im Wesentlichen aus Russland und Preußen sowie später auch Großbritannien und Schweden. Der Krieg begann mit der Vereinigung der Hauptarmee Preußens und der Armee von Hohenlohe-Ingelfingen, die in Thüringen stattfinden sollte. Da die Ankunft der russischen Truppen nicht abgewartet wurde, konnte Napoleon schnell reagieren: Er zog nach Thüringen, um dort die Vereinigung der beiden Truppen zu verhindern. So kam es zu den ersten Gefechten des vierten Koalitionskrieges am 9./10. Oktober 1806. Die Napoleonischen Truppen zogen darauf mit dem Ziel Berlin ab dem 12. Oktober entlang der Saale nach Norden, um einer Schlacht aus dem Weg zu gehen und vorerst nicht von Berlin abgeschnitten zu werden. Napoleon war im Unklaren über den Standort der preußischen Truppen , sein Marschall Lannes entdeckte sie erst am Tag danach bei Jena. Daher zog Napoleon nach Jena und besetzte dort die strategisch wichtigen Berge, insbesondere den Landgraf und den Windknollen – den Standort des Denkmals. Das Gelände des Windknollens hat als Ausgangspunkt für die Schlacht von Jena und Auerstedt im Jahr 1806 historische Bedeutung. Napoleon eröffnete von hier aus, nachdem er hier die Nacht zum 14. Oktober verbracht hatte, um 6 Uhr morgens das Feuer auf die Stadt Jena und das Dorf Closewitz. Dies geschah mithilfe von Artillerie, die im Laufe der vorangegangenen Nacht auf dem Windknollen stationiert worden war. Die preußischen Truppen waren nicht genügend vorbereitet, leicht reduziert und angeschlagen infolge der Schlachten bei Schleiz und Saalfeld nur vier Tage zuvor. Die Truppen Hohenlohes befanden sich einige Kilometer westlich der Stadt in der Nähe von Isserstedt und Vierzehnheiligen, mussten sich aber auch nach starken Verlusten durch Dauerbeschuss der Franzosen zurückziehen. Insgesamt wurden in der Schlacht bei Jena ca. 10.000 preußische und sächsische Soldaten getötet oder verwundet und weitere 10.000 gefangen genommen.
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Adresse: Jena, Allemagne
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