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San Vicente

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Kathedrale

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Datenquelle: Carlos Buetas

Copyright: CC 2.0

Die heutige katholische Pfarrkirche San Vicente, auch San Vicente y San Valero, in Roda de Isábena, einem Ort in der Provinz Huesca in der autonomen spanischen Region Aragonien, ist eine ehemalige Kathedrale, die zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtet wurde. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Kirche gehören der Sarkophag des hl. Raimund von Roda , Wandmalereien aus der Zeit um 1200 und mittelalterliche Inschriften im Kreuzgang. 1924 wurde die Kirche zum Baudenkmal erklärt. Mit 40 Einwohnern ist Roda de Isábena der kleinste Ort in Spanien, der eine Kathedrale aufweisen kann.
Bereits im 10. Jahrhundert wurde Roda de Isábena Bischofssitz. Im Jahr 957 weihte man die erste Kathedrale dem Märtyrer Vinzenz von Valencia und dem hl. Valerius , der von 290 bis 315 als Bischof von Saragossa wirkte. Diese Kirche wurde bei den Einfällen von Abd-al-Malik, des Sohnes von Almansor, in die Ribagorza in den Jahren 1003 bis 1006 weitgehend zerstört. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts erfolgte unter Sancho el Mayor der Wiederaufbau der Kathedrale, die um 1030 geweiht wurde. Regularkanoniker, die nach der Regel des hl. Augustinus lebten, übernahmen die Betreuung der Kathedrale. Nach der christlichen Rückeroberung von Barbastro im Jahr 1101 verlegte der Bischof San Poncio seinen Sitz dorthin. Aufgrund von Intrigen des Bischofs von Huesca und nach Streitigkeiten mit dem örtlichen Adel wurde Raimund von Roda, Bischof von 1104 bis 1126, aus Barbastro vertrieben und suchte 1116 in Roda Zuflucht. Auch die Nachfolger von Bischof Raimund residierten in Roda de Isábena und nannten sich Bischöfe von Barbastro-Roda. Als 1149 Lleida aus maurischer Herrschaft zurückerobert worden war, wurde der Bischofssitz dorthin verlegt und die Kathedrale von Roda wurde Konkathedrale. 1573 kam Roda zum wieder neu erstandenen Bistum Barbastro, das 1995 in Bistum Barbastro-Monzón umbenannt wurde.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Huesca
Spanien

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