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Kiasma

Datenquelle: Paasikivi

Copyright: Creative Commons 3.0

Das Kiasma ist ein Museum für zeitgenössische Kunst an der Mannerheimintie in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Kiasma ist die finnisierte Form für den biologischen Begriff „Chiasma“ in Anspielung auf das architektonisch-dekonstruktivistische Konzept des Gebäudes. Das Museum beherbergt die Kunstsammlung des Kuratoriums für Gegenwartskunst der Finnischen Nationalgalerie. Botschaft des Museums ist es, moderne Kunst einem breiten Publikum verständlich nahezubringen.

Das Gebäude wurde nach einem umstrittenen Architektenwettbewerb 1992 von dem amerikanischen Architekten Steven Holl konzipiert und realisiert. Der Bau geriet in die öffentliche Kritik, weil die ursprüngliche Ausschreibung ausschließlich an Architekten im nordischen und baltischen Raum gerichtet war. Fünf international bekannte Architekten nahmen teil; aus insgesamt 516 eingereichten Arbeiten ging 1993 der Zuschlag an den Entwurf „Chiasma“ von Steven Holl, den einzigen Amerikaner, der am Wettbewerb teilnahm. Nicht nur die postmoderne Architektur des Gebäudes sorgte für Kritik: auch die Lage des Objekts wurde kontrovers diskutiert und führte zu heftigen, von Unterschriftenaktionen begleiteten Protesten. Nach Meinung der Museumsgegner ist der Neubau zu groß für den Platz zwischen dem Reiterstandbild von Carl Gustaf Emil Mannerheim und dem Hauptpostamt von Helsinki und würde überdies das 1960 errichtete Denkmal des finnischen Nationalhelden verdecken. Ungeachtet dessen war 1996 Baubeginn in der Mannerheimintie. Die Eröffnung des Kiasma fand Ende Mai 1998 statt.

Datenquelle: Wikipedia.org

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