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Sako

Unternehmen

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Sako ist ein finnischer Hersteller von Handfeuerwaffen und Munition. Das Unternehmen ist als Hersteller für Jagd- und Präzisionsgewehre bekannt. Sako ist heute Teil der Beretta-Holding.

Die frühe Geschichte des Unternehmens ist mit der Unabhängigkeit Finnlands vom Russischen Zarenreich und der Februarrevolution 1917 sowie mit der Entstehung der Finnischen Streitkräfte verbunden. Am 25. Januar 1918 entstanden die ersten finnischen Militäreinheiten, deren erste Handfeuerwaffen hauptsächlich russischen Ursprungs waren. Zur weiteren Ausrüstung der finnischen Truppen wurde am 1. April 1919 die Suojeluskuntain Yliesikunnan Asepaja gegründet. Zum 1. April 1921 folgte die Gründung der Suojeluskuntain Ase- ja Konepaja Osakeyhtiö auf deren Initialen im Firmennamen die Bezeichnung Sako zurückgeht. Die ersten Jahre war die Firma in Helsinki angesiedelt. Der Betrieb war in einer ehemaligen Brauerei untergebracht und beschäftigte sich mit der Aufarbeitung alter Armeegewehre wie insbesondere des Mosin-Nagant. Zum 1. Juni 1927 wurde der Betrieb nach Riihimäki verlegt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Betrieb von der russischen Luftwaffe bombardiert, was weitgehend folgenlos blieb, weil weite Bereiche der Produktion in unterirdischen Fertigungsanlagen untergebracht waren. Durch den Waffenstillstand von Moskau war Sako von sowjetischer Übernahme gefährdet. Um den Fortbestand der Firma zu sichern, nutzten die finnische Regierung und Sako eine Lücke des Friedensvertrages. Sie übereigneten den Waffenhersteller an das finnische Rote Kreuz und entzogen sie damit dem Zugriff der Alliierten Kontrollkommission, die in Finnland von Andrei Alexandrowitsch Schdanow geleitet wurde. 1956 wurde auf dem Betriebsgelände in Riihimäki eine Feingießerei eingerichtet. Die Firma blieb bis 1962 im Besitz des Roten Kreuzes. Als neuer Eigentümer folgte zunächst die Finnish Cable Works, die ihrerseits 1967 in Nokia aufgingen. 1987 fusionierte Sako mit Valmet, einem ehemaligen staatseigenen finnischen Konzern der metallverarbeitenden Industrie. Die Fusion der drei Firmen unter der Regie von Nokia wurde maßgeblich von dem finnischen Manager Petteri Walldén mit dem Ziel betrieben, einen Zusammenschluss profitabler Unternehmen zu erreichen. Die Feingiesserei von Sako, die sich auf dem Betriebsgelände befindet, wird seit 1990 als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen SacoTec Components geführt. Sako und Valmet gingen wiederum 1999 mit den Subunternehmen und Marken durch die Fusion mit Rauma-Repola im Nachfolgeunternehmen Metso auf. Seit dem 3. Januar 2000 gehört Sako zur Beretta Holding. Eine Waffensammlung und Ausstellung zur Unternehmensgeschichte findet sich im Jagdmuseum Riihimäki.

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