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Saint-Médard

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Abtei

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Datenquelle: Dom Germain

Die Abtei wurde im Jahr 557 vom fränkischen König Chlothar I. gegründet. Er ließ die Gebeine des hl. Medardus nach Soissons übertragen und über dem Grab des Heiligen mit dem Bau einer großen Kirche beginnen, während das Grab selbst zunächst durch ein hölzernes Mausoleum geschützt wurde. Noch vor der Fertigstellung der Kirche verstarb Chlothar, und erst sein Sohn Sigibert konnte die Kirche vollenden und ausschmücken. Beide merowingische Bauherren wurden in dieser Kirche vor dem Medardusgrab beigesetzt. Der fränkischsprachige König Chilperich I. verfasste um 575 einen lateinischen Hymnus auf den heiligen Medardus, der sich in einer einzigen Handschrift erhalten hat.
Auch unter den Karolingern behielt die Abtei eine herausragende Stellung. 751 wurde hier der letzte Merowinger Childerich III. geschoren. In Saint-Médard fand am 13. November 833 die von Lothar I. befohlene und von Erzbischof Ebo von Reims geleitete Kirchenversammlung statt, die Kaiser Ludwig den Frommen zum zweiten Mal entmachtete. Ludwig wurde gezwungen, ein vorher aufgesetztes Schuldbekenntnis zu verlesen, seine Waffen abzulegen, ein Büßergewand anzuziehen, der Welt zu entsagen und sich des Throns unwürdig zu erklären.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Picardie
Frankreich

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