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Philippeion

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Das Philippeion war ein 338 v. Chr. von Philipp II. in das Heiligtum von Olympia gestifteter Rundbau, der von seinem Sohn Alexander dem Großen vollendet wurde. Es stand im Nordwesten der Altis von Olympia und diente der Aufstellung einer Statuengruppe aus der Hand des Bildhauers Leochares, die Philipp und seine Familie darstellte.

Dies ist die einzige überlieferte antike Nachricht über das Bauwerk: ein Rundbau in der Nähe des beim Prytaneion von Olympia gelegenen Ausgangs, errichtet von Philipp II. nach seinem Sieg bei Chaironeia im Jahr 338 v. Chr. Es diente der Selbstdarstellung Philipps und seiner Familie, deren Goldelfenbein-Statuen aus der Hand eines der führenden Bildhauer der Zeit, Leochares, im Innern des Rundbaus Aufstellung fanden. Da Philipp II. noch im selben Jahr starb, muss der Bau unter seinem Sohn Alexander dem Großen fertiggestellt worden sein, der Zeitpunkt der Fertigstellung ist allerdings unbekannt. Zur Zeit des Pausanias waren die Standbilder beider Frauen bereits in das benachbarte Heraion gebracht worden, nur die männlichen Familienmitglieder waren noch im Philippeion zu sehen. Das Schicksal des Gebäudes ist bis in die Spätantike unbekannt. Nach dem Erdbeben von 300 n. Chr. scheint der Bau noch gestanden zu haben, mit dem Edikt Theodosius’ II. zur Schließung der heidnischen Heiligtümer im Jahr 435 n. Chr. wurde er aber offensichtlich bewusst zerstört. Brandspuren an Baugliedern des Daches, Zweitverwendung anderer Bauglieder bei der Umwandlung der Werkstatt des Phidias in eine Kirche zu Beginn des 5. Jahrhunderts zeugen von einer Zerstörung bald nach Erlass des Edikts. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts wurden Löwenkopfwasserspeier des Rundbaus in der Ladenfront einer Kelterei verbaut. Zahlreiche Säulentrommeln wurden in spätantiken Mauern entdeckt, Teile des Stufenbaus fanden sich im „Spolienhaus“ westlich des Leonidaions.

Datenquelle: Wikipedia.org

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