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Leenaun

Dorf

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Leenaun , ist ein irischer Ort in der Grafschaft Galway.
Unter den örtlichen Bewohnern ist jedoch statt des offiziellen Leenaun die alte Schreibweise Leenane weit verbreitet.

Der Name Leenane leitet sich vom ursprünglichen irischen Namen des Ortes ab. An Líonán Cinn Mhara, das heißt übersetzt: "die kleine Flutungsstelle des Kopfes des Meeres" Mit "An Líonán" ist gemeint, dass diese Stelle bei Ebbe trockenfällt und bei Flut sich wieder füllt. Das ist auch deutlich auf den Karten zu erkennen, bei denen die Gezeitenzonen eingetragen sind. Neben der kleinen Flutungsstelle gibt es auch noch eine größere an der Mündung des Erriff-Flusses in den Fjord. Der Erriff-Fluss und der Leenane-Fluss haben vermutlich im Laufe der Zeit Sedimente aus den Bergen herangeführt, die sich im Mündungsbereich abgelagert haben und dieses Gebiet nun bei Ebbe trockenfallen lässt.
Um 1832 schrieb sich der Ort auf englisch "Lenan", später wurde daraus "Leenane". Da es noch andere Orte in Irland gibt, die diesen Namen tragen , ist die offizielle Schreibung vor einiger Zeit in "Leenaun" umgeändert worden, was die Menschen am Ort jedoch nicht davon abhält, am gewohnten "Leenane" festzuhalten.
Ursprünglich befand sich am heutigen Ort nur eine Straßenkreuzung. Im Laufe der Jahre entstanden dann dort eine Siedlung mit einer Reihe von Häusern, darunter auch das im 19. Jahrhundert beliebte Leenane Hotel. Im Juli 1903 wurde Leenane zum Schauplatz eines historischen Ereignisses. Zum ersten Mal besuchte nach 700 Jahren ein englischer König Connemara, die dünnbesiedelte Gegend im äußersten Westen Irlands. König Edward der Siebte kam zwei Jahre nach dem Tod von Königin Victoria mit seiner gleichnamigen Frau und seiner Tochter Alexandra auf der königlichen Yacht in den Killary-Fjord und ging in Leenane an Land. Für die einsame Gegend war dies ein Großereignis und ca. 20 000 Menschen sollen damals zusammengeströmt sein, um den König einmal zu Gesicht zu bekommen. Edward soll mit seinen Begleitern eine Weile durchs Dorf gelaufen sein und ist dann über Land weiter nach Kylemore und Sráid Salach gefahren. Die königliche Familie war von der Gegend so angetan, dass es sogar Pläne gab das Schloss Kylemore zu kaufen. Allerdings scheiterten die Pläne an den hohen Unterhaltskosten des Schlosses, die anscheinend auch das Budget des britischen Königs überforderten.

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