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Giganten vom Mont’e Prama

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Berg

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Datenquelle: Prc90

Copyright: CC 3.0

Die Giganten vom Mont'e Prama sind ehemals freistehende Sandsteinskulpturen der sardischen Nuraghenkultur. Man fand auf der Sinis-Halbinsel in der Provinz Oristano etwa 30 unversehrte nuraghische Hockergräber, die von einer etwa 15 cm dicken und einen Quadratmeter großen Sandsteinplatte bedeckt waren. In einer geschwungenen Linie aufgereiht bildeten diese einen Plattenweg von etwa 40 m Länge, der seitlich partiell durch Orthostaten gesäumt war. Unter den Platten lagen die beigabenlosen Toten in 70-80 cm tiefen Gruben, meist mit Blick nach Osten, den Kopf gelegentlich mit einer kleinen Steinplatte bedeckt.
1974 pflügte der Bauer Sisinnio Poddi am Mont'e Prama auf der Sinis-Halbinsel in der Provinz Oristano auf Sardinien den Kopf einer Statue aus. Die Behörden in Cabras informierten die Archäologen Giovanni Lilliu und Enrico Atzeni, die zwischen 1975 und 1979 vier Grabungskampagnen durchführten. Dabei kamen etwa 5000 Bruchstücke von Statuen zu Tage, deren Größe zwischen 2 und 2,5 m lag. Darunter befanden sich 15 Köpfe und 22 Büsten. Nach dem Ende der Grabungen wurden die Fundstücke in das Museo archeologico nazionale di Cagliari verbracht. Erst nachdem das zuständige Kulturministerium die Finanzierung zugesichert hatte, konnte 2007 mit den Restaurierungsarbeiten begonnen werden. Die Koordination lag beim Centro di Conservazione Archeologica di Roma in Zusammenarbeit mit den Institutionen vor Ort. Erstmals 2009 wurden 25 restaurierte Krieger-, Bogenschützen und Boxer, dazu 13 Nuraghenmodelle ausgestellt, seit November 2011 besteht eine Dauerausstellung. Um Monte Prama wurden die meisten Nuraghenmodelle gefunden. Wahrscheinlich gehörten die Überreste zu mehr als 44 Statuen. Die Objekte, die die Grabungen zwischen 2007 und 2012 zutage förderten waren sehr zahlreich. Die 5.178 Objekte wiesen zudem ein Gesamtgewicht von mehr als zehn Tonnen auf.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Oristano
Italien

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