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Monte Sirai

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Berg

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Datenquelle: Archeologo

Copyright: CC 3.0

Der Monte Sirai ist ein 191 m hoher vulkanischer Tafelberg nördlich von Carbonia in der Provinz Cagliari auf Sardinien. Seine Hochebene wird zum Teil von einer phönizisch-punischen Siedlung bedeckt, die hier im Schnittpunkt der Verbindungen zum Sulkis, zu den fruchtbaren Ebenen des Cixerri und zum Campidano lag.
Die etwa 750 v. Chr. gegründete phönizische Siedlung war in die wesentlich ältere nuraghische Bebauung integriert. Zwischen 550 und 520 v. Chr. wurde sie entweder von den Sarden, zur Zeit der misslungenen Expedition des Malchos, oder den Puniern zerstört, die sie jedoch wieder aufbauten. Um das Jahr 360 v. Chr. wurde der Platz befestigt. Im 3. Jahrhundert v. Chr., wohl nach der kampflosen Übernahme Sardiniens durch die Römer, verlor der Platz an Bedeutung, gleichwohl setzte eine rege Siedlungstätigkeit ein. Während des Römischen Bürgerkrieges stand das nahe gelegene römische Sulcis auf der Seite der Pompejaner. Mit dem Sieg Oktavians 38 v. Chr. versanken der Monte Sirai und Sulcis in der Bedeutungslosigkeit. Obwohl die Römer seit 238 v. Chr. Herren der Insel waren, bewohnten zunächst weiter Karthager den Monte Sirai. Ihre Häuser weisen verblüffende Ähnlichkeit mit den „furriadroxius“, den traditionellen Einödhöfen des Sulcis und der Iglesiente auf. Sie waren wohl nach punischer Sitte mit Balken und Holzschindeln gedeckt, denn man fand keine Dachziegel.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Adresse

Carbonia-Iglesias
Italien

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