Thurwieserspitze

Berg

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Datenquelle: Schlesinger

Copyright: CC 3.0

Die Thurwieserspitze (italienischer Name: Punta Thurwieser) ist ein 3652 Meter hoher Berg im Kristallkamm, einer vom Stilfser Joch bis zum Ortlerpass verlaufenden Bergkette der westlichen Ortlergruppe, einem Gebirge der südlichen Ostalpen. Er liegt genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Südtirol und Sondrio. Seinen Namen hat er in den 1860er Jahren von dem Wiener Geologen und Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins, Edmund von Mojsisovics erhalten, zu Ehren des Alpinisten, Meteorologen und Priesters Karl Thurwieser. Der Berg erscheint von Osten her als eine ebenmäßig geformte Firnpyramide und sendet in Ost-West-Richtung ausgeprägte Grate aus, die den Kristallkamm bilden. Der Gipfel der Thurwieserspitze ist mit der westlich gelegenen Trafoier Eiswand durch den knapp einen Kilometer langen Bäckmanngrat, benannt nach dem Petersburger Naturforscher und Staatsrat Carl Bäckmann, verbunden. Zuerst bestiegen wurde die Spitze am 20. August 1869 durch den Stuttgarter Alpinisten Theodor Harpprecht und dem Bergführer Josef Schnell aus Kals am Großglockner, nachdem ein erster Versuch durch einen Leutnant Scheibler aus dem k. k. Pioniercorps von Sulden aus mit dem Bergführer Johann Pinggera fehlgeschlagen war. Heute wird die Thurwieserspitze vom südlich gelegenen Rifugio Quinto Alpini (Alpinihütte) aus begangen.

Datenquelle: Wikipedia.org

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Bolzano
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