Santa Maria presso San Satiro

Kirche

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Datenquelle: Cmglee

Copyright: CC 3.0

Am Ort der heutigen Kirche befand sich einst eine Gedenkstätte, die Erzbischof Anspertus 879 errichten ließ für die Heiligen Marcellina und Satyrus, Geschwister des Ambrosius von Mailand. Die heutige Kirche wurde zwischen 1472 und 1482 errichtet im Auftrag von Herzog Galeazzo Maria Sforza. Einigen Quellen zufolge stammt der Entwurf von Donato Bramante, der kurz zuvor aus den Marken hergezogen war. Manche Quellen weisen allerdings darauf hin, dass Bramante (abgesehen von der Sakristein und der perspektivischen Gestaltung des Chorraums) beim Bau der eigentlichen Kirche nur eine untergeordnete Rolle spielte und das meiste Giovanni Antonio Amadeo zuzuschreiben ist, der die Fassade entwarf. Gleichwohl wird angenommen, dass die Idee einer Zentralbau-Konzeption für die Kirche auf Bramante zurückgeht. Wie die Anlage des Grundrisses zeigt, sind die Arme des Querhauses identisch mit dem des Mittelschiffs und nur die städtebauliche Zwangslage verhinderte durch den Verlauf einer Straße unmittelbar hinter dem Chorraum eine reine Zentralbaulösung, weshalb sich Bramante für die Gestaltung des Chorraums eines perspektivischen Kunstgriffes bediente. Der Entwurf Bramantes für die Sakristei ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Zentralbau-Idee. Denn hier setzt Bramante nach dem Vorbild der von ihm an derselben Kirche umgebauten frühchristlichen Kirche S. Satiro (9.Jh.), auch Cappella della Pietà bzw. Sacello di S. Satiro genannt, eine frühe Fassung der Quincunx-Lösung um. Das dabei entwickelte, sogenannte Mailänder Schema einer Durchdringung von Kreis- und Quadratfigur führte er in seinem Entwurf für Sankt Peter weiter aus.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Milano
Italien

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