Diese Seite benutzt Cookies, um Ihre Erfahrungen und die Qualität unserer Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Information Ausblenden

La régionalisation

Brauchen Sie ein Hotel?

Gesponserte Links

Routen in der Nähe

Sehenswürdigkeiten

Contentempfehlungen

Hotels in der Nähe

Restaurants in der Nähe

Gesponserte Links

🔎
Historisches Ereignis
Ortstyp: Historisches Ereignis
Adresse: 5000, Namur, rue notre dame 1
Anzahl der Texte: 3
3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
Von Wizpr.guide | © All rights reserved

Photo : Le Soir
Coll. du Musée de la vie wallonne - Fonds d’histoire du mouvement wallon - Province de Liège
Please choose an item below…

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Von Wizpr.guide | © All rights reserved

Die provisorische Regionalisierung

Die provisorische Regionalisierung stellt eine institutionelle Engineering dar, die darauf abzielt, Artikel 107 quater der Verfassung (1) in Kraft zu setzen und somit die Wallonische Region entstehen zu lassen- ohne über die qualifizierte Mehrheit zu verfügen, da die Sozialisten das Verfahren boykottiert hatten.

Am 1. April 1974 gründete das sogenannte Gesetz „vorbereitende Regionalisierung“ innerhalb der nationalen Regierung drei ministerielle Ausschüße der regionalen Angelegenheiten und, aus den Senatoren, drei beratende Regionalräte; darunter befand sich der erste Wallonische Regionalrat (CRW), der aus den in der Wallonie wohnhaften 62 Senatoren zusammengesetzt war (25 Sozialisten, 14 Sozial-Christlichen, 11 Liberalen, 11 Rassemblement wallon und 1 Selbstständiger der UDP). Die regionalen Räte hatten keine normative, sondern nur eine beratende Macht.

Die ersten öffentlichen Sitzungen des CRW (Einrichtung am 26. November 1974) fanden im Saal des Rates der provinziellen Regierung von Namür statt. Obwohl sie von den Socialisten boykottiert wurden, haben die Sitzungen bis zum März 1977 dort stattgefunden, während das von der Provinz gemietete Schloß von La Plante den Diensten des Rates angewiesen wurde.

Die Niederlassung im Schloß von La Plante galt als nur vorläufig, da das Präsidium des CRW, von 1975 an den Wunsch geäußert hatte, den Rat, den Saal der Sitzungen und die Ratsdienste im alten Hospiz Saint-Gilles ansiedeln zu können und dann, schon im darauf folgenden Jahr, in einem auf der Grognonspitze neu zu errichten Gebäude.

Nach den Wahlen 1977 hatte die Rückkehr an die Macht der Sozialisten die Abschaffung der mit dem Gesetz von 1974 entstandenen Räte zur Folge, und drei Jahre später entstand ein neuer Wallonischer Regionalrat.

Bevor die endgültige Regionalisierung im Jahre 1980 eingeführt wurde hat der Wallonische ministerielle Ausschuß eine Versammlung der Wallonischen Abgeordneten zweimal im Kulturzentrum von Namür einberufen.

(1) Artikel 107 quater der Verfassung

Kapitel IIIter – Der regionale Institutionen

Belgien umfaßt drei Regionen: die Wallonische Region, die Flämische Region und die Brüsseler Region.

Das Gesetz teilt den regionalen Organen, die es schafft und die sich aus gewählten Mandatären zusammensetzen die Befugnisse zu, um die Angelegenheiten zu regeln, die es bestimmt, mit Ausnahme derjenigen die in Artikel 23 und 59bis angeführt sind, in der Zuständigkeit und nach der Methode die es bestimmt.

(…)

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Von Wizpr.guide | © All rights reserved

August 1980 – die Regionalisierung

Die im Artikel 107quater (1) vorgesehene Regionalisierung hat sich in den Jahren 1979 – 1980 vollzogen.

Indem die Brüsseler Frage außer der Diskussion über die Staatsreform blieb, wurde am 14. und 15. Mai 1980 ein Regierungsabkommen zwischen den Liberalen, den Sozialisten und den Sozial-Christlichen abgeschloßen. Eine aus Jean-Maurice Dehousse (PS), Pierre Mainil (PSC) und André Bertouille (PRL) zusammengesetzte Exekutive wurde am 18. Mai 1980 ins Leben gerufen.

Am 8. August 1980 verabschiedete das Sondergesetz für institutionelle Reformen, das die regionalen Institutionen für Flandern und für die Wallonie errichtete und die Befugnisse der Gemeinschaften erweiterte.

Dieser Gesetzesentwurf erschien am 8.August 1980 im Belgischen Staatsblatt. Die Regionalisierung war eingeschaltet.

Durch diese neue Staatsreform haben die Gemeinschaften und die Regionen ihre eigenen Befugnisse erweitert und sie verfügen fortan über eine beratschlagende Versammlung und über eine Exekutive, die vor dieser Versammlung verantwortlich ist. Damit wurde auch der Grundsatz der absoluten Gleichwertigkeit der Normen anerkannt: ein regionaler Dekret hat von nun an dieselbe Rechtskraft wie ein Gesetz der zentralen Macht.

Klassifizieren dieser Punkt von Interesse
Link zur einer Route

Weitere Informationen

Kommentare

Kommentar zufügen