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Le cimetière des fusillés de Tamines

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Nach der Eroberung der letzten Lütticher Befestigungen am 16. August 1914 umstellt die zweite deutsche Armee die Stadt Namur und eilt in Richtung des Sambre-Flusses bereits am 20. August in die Nähe von Tamines. Die belgischen Truppen haben dann mit ihrem Rückzug nach Antwerpen begonnen. Der Eindringling sieht sich der 19. Division Bonnier vom 10. französischen Armeekorps gegenüber. Diese Division verteidigt die Übergangsmöglichkeiten über den Fluss erfolgreich. Die Sambre-Schlacht kann beginnen. Offiziell werden 613 militärische Opfer gemeldet. Aber die Deutschen sind über ihre Niederlage wütend geworden, sie begehen Repressalien an Zivilisten. Verbrechen und Geiselnahmen enden schließlich in einem Blutbad: 383 Einwohner von Tamines, vom Kind bis zum Greis, werden auf dem Dorfplatz versammelt und müssen alle sterben: mit Maschinengewehren erschossen, ertrunken oder bei lebendigem Leib verbrannt. Mehrere Denkmäler erinnern heute daran. Das spektakulärste Mahnmal besteht aus einem erhöhten Steinsockel, auf dem eine Bildhauerei das Massaker thematisiert. Eine stehende Frau als Symbol für die gefallene Stadt streckt die Arme zum Himmel. Vor ihren Füßen stellen drei Leichen die Opfer dar. „Den Märtyrern von Tamines“ ist ein Werk der Bildhauer Henri Mascré und Hector Brognon. Das Gesamtwerk wurde am 22. August 1926 an Ort und Stelle eingeweiht, neben der Sambre Brücke. Mehrere Rasenflächen umrahmen die Stellen, auf denen die Namen der Opfer aufgelistet sind. Der Weg der Erinnerung führt weiter an den Außenseiten der nahen Gemeindekirche entlang, die heute noch von ihrem alten Friedhof umgeben wird, der seit dieser Zeit den Namen „Friedhof der Erschossenen“ trägt.
Unter Denkmalschutz (02. Juli 2009) (Friedhof der Erschossenen, Einfriedung der Erschossenen, Mahnmal)

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