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Collégiale Saint-Vincent

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Erbe
Ortstyp: Erbe
Anzahl der Texte: 1
3 stars
Von Wizpr.guide | Referenz Wizpr.guide | © All rights reserved
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Das erst neulich aufwendig restaurierte prächtige Gebäude romanischen Ursprungs verdient auf jeden Fall einen Besuch.
Der Bau, dessen Errichtung um das Jahr 1000 begann und rund 200 Jahre gedauert hat, ist eines der bezeichnenden Beispiele romanischen Stils im Westteil unseres Landes. Die Stiftskirche ist das wahre Herz der Stadt, die sie weithin sichtbar mir der mächtigen Silhouette ihrer beiden Türme überragt. Sie ist auch deshalb ein wichtiges Gebäude, weil sie seit ihrer Gründung Wallfahrtsort zu St. Vinzenz (6. Jh.), dem Schutzpatron der Stadt und gleichzeitig bis zum Ende des 18. Jh. Sitz eines mächtigen Kanonikerordens war.
Schon beim Betreten der Kirche beeindruckt die Qualität der 1985 begonnenen Restaurierung, die in kürze mit derjenigen des Chors vollendet sein wird. Der Gesamteindruck wird positiv durch ein weiches Licht bestimmt, zu dem der Maueranstrich in beige, weiß und Rosatönen beiträgt. Ein Blick nach oben zeigt eine bewundernswerte Flachdecke aus hellem Eichenholz.
Im Gegensatz zu den sachlichen Linien der romanischen Architektur sticht die hochwertige vorwiegend Renaissance- und Barockinnenarchitektur hervor. Darunter zum Beispiel der zentrale Lettner in farbigem Marmor, das mit Schnitzereien versehene Chorgestühl, die Predigtkanzel (1670), der Hauptaltar mit seinem die Reliquien von St. Vinzenz enthaltenden Heiligenschrein.
Eines der wertvollsten Kunstwerke ist die Statue der stillenden Jungfrau (14. Jh.) rechts vom zentralen Lettner. Das Motiv kommt in der religiösen Skulptur selten vor und weist auf die Nähe von Mutter und Kind hin und ist gleichzeitig ein Zeichen für die Humanisierung der Religion. Unweit davon, im Gang längs des Chores, entdeckt man eine Grablegung (15. Jh.) als hervorragendes Skulpturenensemble von sechs den Leib Christi begleitenden Gestalten, die durch Körpersprache und Gesichtsausdruck Ergriffenheit und Innerlichkeit zum Ausdruck bringen. Das Werk ist anonym aber mit Anklängen an die Kunst von Roger de la Pasture (Van der Weyden).
Ein an die Stiftskirche angebautes Museum birgt den Kirchenschatz.

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