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Bunker (de Ruiter)

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Bunker
Ortstyp: Bunker
Adresse: Roeselare, Ieperseaardeweg
Anzahl der Texte: 1
4 stars

Dieser Bunker gehörte zur Flandern-I-Stellung, einer verstärkten Stellung hinter den deutschen Frontlinien. Bei der Befreiung von Roeselare im Jahre 1918 wurde hier heftig gekämpft. Der Bunker diente als medizinischer Hilfsposten bzw. als ‘Bunkerlazarett’. Der deutsche Friedhof daneben verschwand um 1950.

Flandern-I-Stellung
Die Flandern-I-Stellung war eine deutsche Verteidigungslinie, speziell angelegt, um Roeselare vor den Alliierten zu schützen. Daher lag sie direkt vor den Toren der Stadt. Roeselare bildete einen wichtigen Transportknotenpunkt für die deutschen Armeen in Flandern. Stacheldraht war in Hecken verborgen, Häuser wurden zu Maschinengewehrnestern umfunktioniert und Bunker wurden der Sicht durch Büsche oder andere Landschaftselemente entzogen.

Ende
Im Herbst 1918 begannen die Alliierten mit ihrem letzten Angriff, der Befreiungsoffensive. Nach der Einnahme der deutschen Linien während der ersten Tage blieb die Offensive an der Flandern-I-Stellung stecken. Anfang Oktober kam es zu einem schweren Gefecht an den Linien um diesen Bunker. Am 3. Oktober kamen belgische Truppen bis zum Weiler DeRuiter, wo sie einige Häuser an der Kreuzung besetzten. Dort gab es dann eine Kampfpause, da beide Seiten schwere Verluste erlitten hatten.  Am 14. Oktober wurde diese Offensive wiederholt. Den frischen französischen Truppen gelang es, die Linien zu durchbrechen, und sie befreiten Roeselare noch am selben Tag.

Lazarett und Friedhof
Der Bunker von De Ruiter diente als Aufenthaltsbunker bzw. als medizinischer Hilfsposten. Es gab dort lange einen großen deutschen Friedhof. Auf dem Friedhof um den Bunker lagen ungefähr 2500 Gefallene. Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts beschlossen die Deutschen allerdings, ihre Friedhöfe in Flandern zentral zu legen, und der Friedhof um diesen Bunker verschwand. Die Gräber wurden auf den Friedhof Menenwald in Menen verlegt.

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